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LokaljournalismusRecherche des „Kölner Stadt-Anzeiger“ für Nannen-Preis nominiert

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Klaus S. tötete seine Frau und hungerte sich zu Tode.

Ein Text des „Kölner Stadt-Anzeiger“ gehört zu den Nominierten des diesjährigen Nannen-Preises für Journalismus, wie am Donnerstag bekanntgegeben wurde. Jonah Lemm und Christian Parth sind für den Text „Der Häftling, den der Staat sterben ließ“ in der Kategorie Lokaljournalismus nominiert.

Im Frühsommer 2021 recherchierten Lemm und Parth die Geschichte von Klaus S., einem Diplom-Ingenieur aus Sankt Augustin, der bis zur Rente ein normales Leben führte – und dann seine Frau erdrosselte. In der Haft hungerte sich S. zu Tode. Der Text beleuchtet die Hintergründe dieses einzigartigen Falls in der Justizgeschichte von NRW.

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Der Nannen-Preis gilt als eine der renommiertesten Journalismus-Auszeichnungen Deutschlands. Er wird in sechs Kategorien verliehen. Die beste Reportage wird mit dem Egon-Erwin-Kisch-Preis bedacht, der 1977 von Stern-Gründer Henri Nannen ins Leben gerufen wurde.

Erst kürzlich waren zwei Journalisten des „Kölner Stadt-Anzeiger“ ausgezeichnet worden: Paul Gross und Anna Westkämper erhielten den Axel-Springer-Preis für jungen Journalismus für ihre Reportage von der Intensivstation 4b der Kölner Uniklinik, auf der im Dezember 2021 vor allem Covid-Patienten lagen. (red)