Ex-VerteidigungsministerKarl-Theodor zu Guttenberg moderiert überraschend RTL-Sendung

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Karl-Theodor zu Guttenberg 2309

Der ehemalige Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg.

Köln – Der ehemalige Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird überraschend den Jahresrückblick des Kölner Senders RTL 2022 moderieren. Zu Guttenberg werde gemeinsam mit Moderator Thomas Gottschalk durch die Sendung führen, die traditionsgemäß im November oder Dezember ausgestrahlt wird, teilte der Sender mit.

„Menschen, Bilder, Emotionen“, so der Titel des RTL-Formats, wurde von 1995 an bis zum November 2021 von Günther Jauch moderiert. Jauch hatte bereits angekündigt, dass 2021 sein letzter Jahresrückblick als Moderator gewesen sei. „Ich finde, dass das jetzt ein guter Moment ist, um zu sagen: Schön war's“, sagte Jauch zu seinem Abschied.

RTL: Thomas Gottschalk und Karl-Theodor zu Guttenberg moderieren Jahresrückblick „Menschen, Bilder, Emotionen“

Anstelle des „Wer wird Millionär?“-Moderators sollen künftig Gottschalk und zu Guttenberg auf das Jahr zurückblicken. „Entertainment-Legende Gottschalk und der frühere Bundesminister zu Guttenberg stehen für die große thematische Bandbreite der Sendung von Unterhaltung über Gesellschaft bis Weltpolitik“, heißt es in einer Pressemitteilung von RTL.

Der Kölner Sender hat bei seinem Jahresrückblick seit Jahren mit fallenden Einschaltquoten zu kämpfen. Schauten 2011 noch mehr als acht Millionen Zuschauer in der werberelevanten Zielgruppe zu, waren es 2021 gerade mal 3,13 Millionen.

RTL: Mehrere TV-Formate mit Ex-CSU-Minister zu Guttenberg geplant

Gottschalk hatte bereits 2009 und 2010 den Jahresrückblick im ZDF moderiert, bevor auf ihn Markus Lanz folgte. In der ARD moderierte Gottschalk zudem 2020 das Format „2020: Gottschalk holt's nach.“

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Für zu Guttenberg ist es die erste große Rolle im Fernsehen, RTL hatte bereits im Juni mehrere gemeinsame Fernsehprojekte mit dem ehemaligen CSU-Politiker angekündigt.

Im November soll ein Docutainment-Format mit zu Guttenberg erscheinen, in dem es um die Machtpolitik Wladimir Putins geht. Ausgestrahlt werden sollen die Formate zunächst über den hauseigenen Streamingdienst RTL+.

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