Die australische Regisseurin Adena Jacobs gibt mit „Die Orestie“ ihr Deutschland-Debüt im Schauspiel Köln – ein bildgewaltiger, nicht immer ganz stimmiger Abend.
Schauspiel KölnUnd am Ende tanzen die Furien
Von Christian Bos
5 min

Orest (Steffen Siegmund) wird von den Erinnyen verfolgt.
Copyright: Birgit Hupfeld
Geht es um Gewalterfahrungen, wird jede Frau zum Chor. In Adena Jacobs' Inszenierung der „Orestie“ am Schauspiel Köln ist es Julia Schubert, die ganz allein für viele spricht. Die fragt, wer den Fluch beenden kann, mit dem die Götter das Haus der Atriden belegt haben, als Stellvertreter jeder dysfunktionalen Gesellschaft.
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