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LeserbriefeRhein-Energie-Altkunden verteidigen Preisgestaltung des Stromversorgers

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Der Stromversorger Rhein-Energie verlangt hohe Preise von Neu-Kunden und ist dafür von der Verbraucherzentrale NRW abgemahnt worden. 

Wegen zu hoher Preise für Neukunden – Verbraucherzentrale NRW mahnt Rhein-Energie ab (13.1.)

Abmahnung der Verbraucherzentrale nicht akzeptabel

Wir sind seit 40 Jahren Kunden der Rhein-Energie. Und das aus Prinzip, weil ohne Rhein-Energie die KVB nicht fahren könnte. Eine ganze Reihe Zeitgenossen haben das in der Vergangenheit nicht so gesehen und ihren Strom bei Billiganbietern bezogen. Deshalb ist die Abmahnung der Verbraucherzentrale nicht akzeptabel, wobei diese ja sonst gute Arbeit leistet. Es ist nicht richtig, dass die Stammkunden der Rhein-Energie für die nur an sich denkenden Sparer nun höhere Stromkosten in Kauf nehmen sollen. Wer vorher billig eingekauft hat, muss nun eben mehr bezahlen, da die Kosten für die „Neukunden“ auch erheblich höher liegen. Hier stimmt mal wieder das Sprichwort: Wer billig kauft, bezahlt zweimal.Günter Hermkes Köln

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„Billig, billig“ selten eine gute Wahl

Als langjährige Kundin der Rhein-Energie finde ich die Maßnahme, welche die Rhein-Energie für uns Bestandskunden geschaffen hat, in Ordnung. Danke dafür, Rhein-Energie! Jeder „Energie-Jumper“ sollte doch das Risiko im Blick haben. Er sollte seinen Anbieter vor Vertragsbeginn unter die Lupe nehmen und schauen, wo die günstige Energie eingekauft wird. Ein fürsorglicher Anbieter hat langfristige Verträge mit den Energiebörsen, die eben ihren Preis haben.

Anstatt die Rhein-Energie gerichtlich anzugehen, sollte sich der Betroffene an seinen Billiganbieter wenden und sich bei diesem die Mehrkosten für den teuren Grundversorgungstarif zurückholen. Der Billiganbieter hat den geschädigten Kunden doch in die missliche Situation gebracht. Jeder Betroffene kann die Grundversorgung auch ablehnen, wenn ihm diese zu teuer erscheint. Die Konsequenz ist dann eben kein Strom und kein Gas, bis ein neuer Billiganbieter gefunden ist. Ich hoffe, die Geschädigten lernen, dass „billig, billig“ langfristig selten eine gute Wahl ist.Gabriele Klaus Köln

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Die Zentrale des Rhein-Energie-Konzerns in Köln-Ehrenfeld

Keine Solidarität mit Kunden, die Stromanbieter gewechselt haben

Die Neu-Kunden der Rhein-Energie haben in der Vergangenheit als Kunden von privaten Händlern einiges Geld gespart. Jetzt, wo sie durch deren Kündigung oder Insolvenz die Grundversorgung der Rhein-Energie in Anspruch nehmen müssen, jammern sie über die Höhe derselben. Dafür fehlt mir jegliches Verständnis. Sie sollen bitte ihr durch den Wechsel des Anbieters erspartes Geld einsetzen.

Warum sollte die Rhein-Energie, die die benötigte zusätzliche Energie zu deutlich höheren Kosten einkaufen muss, mit diesen Kosten nicht die Neu-Kunden belasten? Warum sollen hunderte Alt-Kunden zusätzlich zahlen, um Neu-Kunden-Preise zu subventionieren? Aus Solidarität? Selbige haben sie doch komplett vermissen lassen! Dadurch, dass wir Alt-Kunden die höheren Preise der Rhein-Energie akzeptiert haben, ist diese überhaupt noch in der Lage, die zusätzliche Grundversorgung zu gewährleisten.

Wenn wir alle zu anderen Anbietern gewechselt wären, gäbe es die Rhein-Energie wahrscheinlich nicht mehr, und einem privater Anbieter wäre ihr Gejammer egal. Weiterhin hat die Bereitschaft der Alt-Kunden, wohl wissend höhere Kosten zu akzeptieren, viele Millionen Euro als Gewinnabführung in die Kassen der beteiligten Kommunen gespült.

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Wegen unterschiedlicher Tarife für Bestands- und Neukunden hat die Verbraucherzentrale NRW mehrere Stromversorger angemahnt.

In Köln deckt der Gewinn der Rhein-Energie das Defizit der KVB komplett ab. Die Rhein-Energie fordere ich auf, die Kosten reell zu kalkulieren und entsprechend anzubieten. Für uns Alt-Kunden sollte nicht gelten: Depperte zahlen zweifach mehr – für Gewinnabführung und Subventionierung der Neu-Kunden.Gerhard Niederle Köln