Tragischer Zwischenfall in der Pfalz: Zwei Tage nach dem Tod eines Jägers geht die Staatsanwaltschaft von einem Jagdunfall aus.
Der 48-Jährige wurde am Dienstag (3. November) während einer Drückjagd wohl von zwei Kugeln aus seiner eigenen Flinte erschossen, wie die Ermittler auf Grundlage des vorläufigen Obduktionsergebnisses und der bisherigen Ermittlungen mitteilten. Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden gebe es bislang nicht.
Toter Jäger in der Pfalz: Kugeln kamen aus eigener Flinte
Den Ermittlern zufolge stand der Jäger wohl auf seinem Jagdsitz im Wald bei Johanniskreuz (Landkreis Kaiserslautern). Dabei stand seine doppelläufige Flinte entweder am Boden oder fiel ihm aus der Hand. Vermutlich führte eine Erschütterung dazu, dass sich die Waffe unbeabsichtigt entlud. Die beiden Schüsse drangen von unten in seine Seite ein und traten am oberen Hals wieder aus.
Zwei Jagdkollegen fanden den reglosen 48-Jährigen, als sie ihn nach der Drückjagd abholen wollten. Trotz Wiederbelebungsversuchen konnte ihm nach Polizeiangaben nicht mehr geholfen werden. Daraufhin leitete die Polizei ein Todesermittlungsverfahren ein. (red/dpa)

