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Geheime UFO-AktenPentagon gibt mysteriöse Aufnahmen aus dem Jahr 1952 frei

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Diese UFO-Aufnahme aus Japan stammt aus dem Jahr 1960.

Diese UFO-Aufnahme aus Japan stammt aus dem Jahr 1960. (Archivfoto)

Das US-Verteidigungsministerium hat im Rahmen der PURSUE-Initiative die sechste Charge deklassifizierter UFO-Akten veröffentlicht.

Das US-Verteidigungsministerium hat am Freitag die sechste Tranche deklassifizierter Unterlagen zu unidentifizierten anomalen Phänomenen (UAP) – früher als UFOs bezeichnet – veröffentlicht. Die Freigabe erfolgt im Rahmen der von Präsident Donald Trump ins Leben gerufenen Transparenzinitiative.

Zu den Dokumenten gehören unter anderem Aufnahmen, die der Navy-Chief-Warrant-Officer und Fotograf Delbert C. Newhouse am 2. Juli 1952 nahe Tremonton in Utah gemacht hat. Newhouse und seine Familie hatten damals eine Gruppe von zehn bis vierzehn hellen, scheibenförmigen Objekten am klaren Himmel beobachtet.

Pentagon veröffentlicht sechste UFO-Aktencharge

Er filmte die Erscheinungen mit einer 16-mm-Kamera. Die Objekte bewegten sich in loser Formation und hatten laut seiner Beschreibung ein metallisches oder graues Erscheinungsbild.

Das Material wurde dem US-Luftwaffenprogramm „Project Blue Book” vorgelegt, das von 1952 bis 1969 UFO-Sichtungen untersuchte. Die Analysten kamen zu keinem eindeutigen Ergebnis. Spätere Bewertungen erwogen unter anderem Seevögel, Ballons oder Lichtreflexe als mögliche Ursachen, konnten die Erscheinungen jedoch nicht abschließend erklären. Die begrenzte Bildqualität und das Fehlen fester Bezugspunkte erschwerten eine klare Identifizierung.

Trump-Initiative: Weitere geheime UFO-Akten veröffentlicht

Die aktuelle Veröffentlichung umfasst neben dem historischen Film weitere Dokumente, Videos und eine Audioaufnahme, darunter eine Präsentation des damaligen Blue-Book-Leiters, Captain Edward Ruppelt, aus dem Jahr 1952. Insgesamt handelt es sich um rund 70 Dateien aus dem Zeitraum von 1952 bis 2025.

Seit Mai 2026 veröffentlicht das Pentagon in regelmäßigen Abständen deklassifizierte Unterlagen zu UAP. Diese Maßnahme geht auf eine Anweisung Trumps zurück, Regierungsakten zu unidentifizierten Phänomenen und möglichen außerirdischen Bezügen öffentlich zugänglich zu machen. Bisher wurden mehrere hundert Dateien freigegeben. Die Behörden betonen, dass die Fälle als „unresolved“ eingestuft sind, da die verfügbaren Daten keine definitive Erklärung erlauben, nicht weil eine außerirdische Herkunft bestätigt wäre.

Das Material sorgt auch in den sozialen Medien für Aufmerksamkeit. So teilte der britische Komiker und Moderator Russell Brand die Aufnahmen und sprach von „Breaking News“. Die Veröffentlichung reiht sich in eine längere Debatte über Transparenz bei UAP-Sichtungen ein. Diese Debatte hat in den vergangenen Jahren durch Berichte von Militärpiloten und parlamentarische Anhörungen neuen Schwung erhalten. (mbr)