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Westfälische HochschuleSexuelle Übergriffe und Machtmissbrauch – Vorwürfe gegen Professor

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Die Westfälische Hochschule in Gelsenkirchen.

Gegen einen Professor der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen werden schwere Vorwürfe erhoben.

Einem Professor der Westfälischen Hochschule wird von Studenten vorgeworfen, mit „ungewöhnlichen Praktiken“ Druck auf sie ausgeübt zu haben.

Mehrere männliche Studierende der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen erheben schwere Vorwürfe gegen einen Professor. Unabhängig voneinander berichteten sie von Formen des Machtmissbrauchs und sexuellen Übergriffen ihres Professors, wie die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“ schreibt.

„Mit ungewöhnlichen Praktiken“ soll der Professor seine Studenten unter Druck gesetzt haben, während er ihnen Praktika oder Studierendenjobs vermittelte.

Regelmäßige WhatsApp-Gespräche und Telefonate seien schnell vom Studium zu privaten Themen wie Beziehungen und Sexualleben abgedriftet. Der Professor habe von den Betroffenen außerdem Updates zum studentischen und privaten Fortschritt per Mail eingefordert. Ein Student sei dazu aufgefordert worden, 30 Liegestütze vor den Augen des Professors zu machen, sollte er das nicht schaffen.

Westfälische Hochschule hat Professor vorläufig aus dem Dienst enthoben

Auch zu Treffen beim Professor sei es gekommen – eigentlich, um über das Studium zu sprechen. Dabei habe er allerdings Alkohol angeboten und die Studierenden dazu gedrängt, bei ihm zu übernachten. Ein Student gab an, dass bei einer dieser Übernachtungen der Professor, der nur eine Boxershorts trug, darauf bestanden habe, lange von ihm umarmt zu werden.

Die Westfälische Hochschule hat zu den Berichten der Studierenden eine Stellungnahme veröffentlicht. „Unmittelbar nach Bekanntwerden haben wir Maßnahmen ergriffen, um etwaigen weiteren Machtmissbrauchsfällen vorzubeugen“, heißt es in dieser. Zu den Maßnahmen gehöre die „vorläufige Dienstenthebung und die Einleitung eines Disziplinarverfahrens“. Weitere Aussagen könne man nicht treffen, weil es sich um ein laufendes Verfahren handele. Der Professor bestreite die Vorwürfe, so die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung“.