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Jauchs Preise im KellerWarum der Brandenburger Verdienstorden dort nicht landet

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Ministerpräsident Woidke verleiht Landesverdienstorden

Ehrung als Mäzen für den Erhalt historischer Bauwerke in Potsdam: TV-Moderator Günther Jauch (links) bekommt von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke den Landesverdienstorden umgehängt.

Günther Jauch erhält den Verdienstorden Brandenburgs und verrät, warum diese Ehrung nicht wie seine TV-Preise im Keller landet.

Für seinen Einsatz bei der Instandsetzung historischer Gebäude in Potsdam wurde der Fernsehmoderator Günther Jauch mit dem Verdienstorden des Landes Brandenburg ausgezeichnet. Die ranghöchste Ehrung des Bundeslandes wurde ihm von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) in der Potsdamer Staatskanzlei übergeben.

Nach der Zeremonie offenbarte Jauch, dass dieser Orden vermutlich nicht das Schicksal seiner zahlreichen Fernsehpreise erleiden wird. „Der Orden hat einen unschätzbaren Vorteil, vor allen Dingen im Vergleich zu Fernsehpreisen“, erklärte Jauch gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Viele TV-Trophäen seien „besonders schwer, besonders unförmig und auch zuweilen von der Ästhetik her relativ umstritten“. Der Moderator erläuterte, es sei schwer vorstellbar, diese in ein Regal zu stellen: „Die landen im Allgemeinen bei mir in der Garage oder im Keller.“

Jauch über den Orden: „Preußisch zurückhaltend“

Hingegen müsse der Verdienstorden Brandenburgs das „Dunkel des Kellers“ nicht fürchten, erklärte der in Potsdam ansässige Moderator von „Wer wird Millionär“. Die Ehrung sei „sehr, wie soll ich sagen, preußisch zurückhaltend gehalten“.

Brandenburgs Landesverdienstorden

Der Verdienstorden ist die höchste Auszeichnung, die das Land Brandenburg für besondere Verdienste - vor allem um das Gemeinwohl - vergibt.

Langjähriges Engagement für Potsdams Baukultur

Seit vielen Jahren fördert Jauch in seiner Wahlheimat diverse Projekte durch beträchtliche Spenden. Sein finanzieller Einsatz konzentriert sich insbesondere auf die renommierten Schloss- und Gartenanlagen der brandenburgischen Hauptstadt.

Der 69-Jährige lebt seit Jahrzehnten in Potsdam. Er habe an keinem anderen Ort länger gewohnt, so der in Münster geborene Moderator. „Das ist jetzt dann doch schon gute 30 Jahre lang, und da können alle anderen Orte nicht mithalten.“ Jauch ist außerdem Eigentümer eines Weinguts in Rheinland-Pfalz an der Saar.

Weitere Auszeichnungen bei der Zeremonie

Jauch äußerte sich nach eigenen Angaben sehr erfreut über die Auszeichnung – auch im Hinblick auf die Mit-Geehrten. „Vor allen Dingen waren da Menschen mit dabei, die den Orden bekommen haben, wo man sich schon sehr freuen kann, dass man in deren Gesellschaft ausgezeichnet worden ist“, sagte er.

Zu den weiteren Personen, die geehrt wurden, zählten beispielsweise der Holocaust-Überlebende Richard Fagot, die frühere Bahn-Vorständin Daniela Gerd tom Markotten, und diverse im sozialen Sektor aktive Bürger. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.