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Erstmals Hilfe aus NRWKräfte aus der Region helfen bei Bränden im Nachbarland

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Naturbrände in den Niederlanden

Zur Bekämpfung der Flammen baten die Niederlande nach Angaben der Behörden zum ersten Mal auch andere Länder um Hilfe.

Wegen großer Brände bitten die Niederlande erstmals um internationale Hilfe. Auch Feuerwehrleute aus NRW sind im Einsatz.

In den Niederlanden wüten mehrere Feuer, die sich hauptsächlich auf Areale des Militärs konzentrieren. Seit Mittwoch sind Einsatzkräfte an verschiedenen Orten des Landes damit beschäftigt, die Brände zu bekämpfen. Erschwert werden die Löscharbeiten laut Behördenangaben durch erhebliche Dürre und außergewöhnlich warmes Wetter. Bislang wurden keine Menschen verletzt, und es besteht demnach auch keine Gefahr für die Bevölkerung.

Internationale Hilfe erreicht nun die niederländischen Rettungsmannschaften. Aus Nordrhein-Westfalen wurde am Freitag eine Gruppe von 67 Spezialisten der Feuerwehr entsandt. Die niederländischen Behörden informierten, dass diese Kräfte aus den Städten Düsseldorf, Leverkusen, Bonn, Königswinter sowie Ratingen stammen.

Niederlande bitten erstmals um internationale Löschhilfe

Laut offiziellen Angaben handelt es sich um ein Novum, dass die Niederlande für die Bekämpfung von Vegetationsbränden Unterstützung aus anderen Ländern anfordern. Aus Deutschland und Frankreich trafen am Freitag zusammen etwa 30 Einsatzfahrzeuge ein. Ihr primäres Einsatzgebiet wird die südöstliche Gegend in der Nähe von Eindhoven sein. Zusätzliche Hilfeleistung erfolgte auch durch das Nachbarland Belgien.

Brandursache wird noch ermittelt

Ein umfangreiches Feuer entzündete sich zuerst am Mittwoch auf einem Truppenübungsplatz bei 't Harde, der sich rund 80 Kilometer im Osten von Amsterdam befindet. Die Flammen breiteten sich rasch aus und sind laut Polizeiauskunft weiterhin nicht unter Kontrolle. Anschließend kam es zu weiteren Feuern auf anderen militärisch genutzten Flächen, unter anderem im südlichen Teil des Landes.

Der genaue Auslöser für die Feuer ist bislang nicht geklärt. Fachleute halten es für möglich, dass Manöver mit Explosivstoffen angesichts der herrschenden Dürre die Brände verursacht haben könnten. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.