In Kevelaer startet die zweitgrößte deutsche Marienwallfahrt. Bis November werden hunderttausende Pilger erwartet.
Hunderttausende in KevelaerDie traditionelle Marienwallfahrt am Niederrhein beginnt

Marienwallfahrt in Kevelaer am Niederrhein: Im Mittelpunkt steht ein Marienbild in der «Gnadenkapelle». (Archivbild)
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In Kevelaer am Niederrhein startet am Mittwoch die bedeutende Marienwallfahrt unter dem Leitspruch „Raum geben“. Die Eröffnungszeremonie sollte von Udo Markus Bentz, dem Erzbischof von Paderborn, geleitet werden.
Diese Pilgerfahrt besteht seit etwa 380 Jahren. Da bis zum 1. November hunderttausende Gläubige erwartet werden, zählt Kevelaer nach Altötting in Bayern als der zweitgrößte deutsche Wallfahrtsort.
Gnadenkapelle ist Hauptziel der Pilger
Das zentrale Anliegen der Pilger ist der Besuch der Gnadenkapelle, welche das Marienbild „Trösterin der Betrübten“ beherbergt. Die Wallfahrtsleitung erläuterte das diesjährige Motto damit, dass der Pilgerweg angesichts finanzieller Engpässe und Krisen im Sozialgefüge, beim Klima sowie in der Weltpolitik eine Möglichkeit biete, Fragen und Sorgen Raum zu geben.
Vielfältige Veranstaltungen bis November
Das Programm in Kevelaer gestaltet sich jedes Jahr abwechslungsreich: Ein bekannter Termin ist die Wallfahrt für Motorradfahrer, bei der Anfang Juli etwa 1000 Biker zusammenkommen, um für sich und ihre Maschinen einen Segen zu empfangen. Im Anschluss findet eine Feier auf dem Kapellenplatz statt. Darüber hinaus werden viele Pilgerfahrten zu Fuß, per Fahrrad oder mit dem Bus angeboten. Für Anfang Juni ist zudem eine Wallfahrt für Drehorgelspieler geplant. (dpa/red)
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