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Ungewöhnlicher FallNach Erntediebstählen in NRW – Diebe plündern Weinberg in Landau

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Ein Vollernter erntet in einem Weinberg Weintrauben.

Die Diebe sollen professionell vorgegangen sein und sogar eine Erntemaschine verwendet haben, vermutet die Polizei (Symbolfoto).

Auch aus dem Rheinland sind ähnlich dreiste Fälle bekannt – vor allem im Grenzgebiet zum Ausland.

Zu einem besonders dreisten Fall von Diebstahl ist es in Landau in Rheinland-Pfalz gekommen. Unbekannte Diebe haben hier einen ganzen Weinberg geplündert. Die Polizei sucht nach den Tätern und bittet um Hinweise. Der Sachschaden beläuft sich auf einen hohen vierstelligen Betrag. Ähnliche Fälle hat es auch in Nordrhein-Westfalen gegeben, vor allem in grenznahen Gebieten.

Wie die Polizei Landau am Donnerstag (3. September) mitteilt, geht der Diebstahl auf einen Zeitraum zwischen dem 28. bis zum 30. August 2026 zurück. Die unbekannten Täter haben demnach einen Weinberg in Landau-Nussdorf auf einer Fläche von etwa 6400 Quadratmetern mehrere Wingertszeilen mit erntereifen Trauben widerrechtlich abgeerntet. Der Schaden beträgt rund 8000 Euro.

Erntediebe nutzten vermutlich Erntemaschine in Landau

Die Polizei vermutet, dass die Diebe eine Erntemaschine benutzt haben. Im Rahmen der Ermittlungen hätten sich Hinweise auf einen älteren roten Traubenvollernter ergeben. Diesen sollen die Täter zum Traubendiebstahl verwendet haben.

Es wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts des Diebstahls eingeleitet. Die Ermittlerinnen und Ermittler suchen in dem Zusammenhang nach Zeugen, die Angaben zu dem Vorfall machen können. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 06341-287-0 oder per E-Mail unter pilandau@polizei.rlp.de entgegen.

Ähnlich dreiste Fälle von Diebstahl auf Feldern auch in NRW

Auch im Rheinland in Nordrhein-Westfalen ist es in der Vergangenheit wiederholt zu ähnlich dreisten Diebstählen gekommen. So haben unbekannte Diebe ein ganzes Spargelfeld in Walbeck abgeerntet. Die Diebe seien dabei einigermaßen fachgerecht vorgegangen, berichtete Spargelbauer Dirk Janßen damals im Gespräch mit dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

In Rommerskirchen wurde ein Kartoffelfeld von unbekannten Dieben geplündert. Auch hier müssen die Täter geplant herangegangen sein. Die gestohlene Menge belief sich auf rund 100 Kilogramm, für den Abtransport muss ein Fahrzeug verwendet worden sein.

Die Polizei vermutete in beiden Fällen, dass die Unbekannten womöglich gezielt im Grenzbereich zuschlugen, um die gestohlene Ware auf Gemüsemärkten in den Nachbarländern anzubieten.