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Interpol fahndete nach ihrNach Paketbomben-Anschlag in Monaco – gesuchte Ukrainerin tot aufgefunden

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Der Direktor der öffentlichen Sicherheit Monacos, Eric Are, zeigt während einer Pressekonferenz in Monaco die von Interpol ausgestellte Red Notice gegen eine ukrainische Frau. Sie steht im Verdacht, eine Bombe in Monaco platziert zu haben, durch deren Explosion drei Menschen verletzt wurden, darunter ein in der Ukraine geborener Milliardär.

Der Direktor der öffentlichen Sicherheit Monacos, Eric Are, zeigt während einer Pressekonferenz in Monaco die von Interpol ausgestellte Red Notice gegen eine ukrainische Frau. Sie steht im Verdacht, eine Bombe in Monaco platziert zu haben, durch deren Explosion drei Menschen verletzt wurden, darunter ein in der Ukraine geborener Milliardär.

Die 39-Jährige wurde in der Ukraine mit Schusswunden entdeckt. Sie stand im Verdacht, an einem Anschlag auf das Haus einen Oligarchen in Monaco beteiligt gewesen zu sein.

Eine wegen eines Paketbomben-Anschlags in Monaco gesuchte Ukrainerin ist in ihrem Heimatland tot aufgefunden worden. Die Leiche habe Schusswunden am Kopf aufgewiesen, gab die nationale Polizei der Ukraine am Dienstag bekannt und fügte an, zwei Verdächtige befänden sich in Zusammenhang mit ihrer Tötung in Gewahrsam. Es handele sich um ein ehemaliges Mitglied der Sicherheitskräfte und einen aktuellen Mitarbeiter des ukrainischen Militärgeheimdienstes HUR.

Auf dieses Haus in Monaco soll die Gesuchte mutmaßlich einen Anschlag verübt haben.

Auf dieses Haus in Monaco soll die Gesuchte mutmaßlich einen Anschlag verübt haben.

Die 39-jährige Anastasija Beresowska, die einen Wohnsitz in Hessen hatte, stand auf der Fahndungsliste der internationalen Polizeiorganisation Interpol. Sie wurde wegen des Anschlags gesucht, bei dem Ende Juni im Fürstentum Monaco laut Ermittlerkreisen der ukrainischstämmige Unternehmer und Multimillionär Wadym Jermolajew, seine Partnerin und der 13-jährige Sohn des Paars verletzt wurden.

Ukrainischer Unternehmer gehört zum „Monaco-Bataillon“

Jermolajew hatte sich in der ostukrainischen Stadt Dnipro als skrupelloser Immobilienunternehmer einen Namen gemacht. Der Geschäftsmann, der die ukrainische Staatsbürgerschaft schon vor Jahren abgegeben hat und nun zyprischer Staatsbürger ist, zählte jahrelang zu den 100 reichsten Menschen in der Ukraine.

In der Ukraine zählt Jermolajew zum sogenannten „Monaco-Bataillon“, einer Gruppe von Geschäftsleuten und früheren Oligarchen, die sich nach Beginn des Kriegs gegen Russland an der Mittelmeerküste niedergelassen haben. Seit 2023 unterliegt Jermolajew in der Ukraine Sanktionen wegen geschäftlicher Aktivitäten auf der von Russland annektierten Halbinsel Krim.

Nach dem Paketbomben-Anschlags in Monaco hatten in Hessen Spezialeinsatzkräfte und andere Polizeibeamte die Wohnung der Verdächtigen im Main-Taunus-Kreis durchsucht. Auch ein von der Verdächtigen genutztes Fahrzeug wurde durchsucht und beschlagnahmt. (afp)