Ein Hund ist bei einem Spaziergang schwer verletzt worden, nachdem er mit Schrauben präparierte Wurstköder geschluckt hatte. Die perfide Tat schockt Anwohner, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Not-OperationHund durch Köder mit Schrauben schwer verletzt

In Ulm ist ein Hund schwer verletzt worden, nachdem es einen mit Schrauben gespickten Wurstköder gegessen hatte. Die Tierschutzorganisation PETA hat eine Belohnung ausgerufen. (Symbolbild)
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Laut Angaben der Tierschutzorganisation PETA sei die Besitzerin des Hundes mit diesem am Samstagmorgen im bayrischen Ulm am Fluss Iller unterwegs gewesen, als dieser auf Höhe einer Brücke plötzlich zwei Wurststücke entdeckte. Der Hund hatte bereits einen der Köder geschluckt, als die Besitzerin entdecke, dass diese mit Schrauben präpariert waren.
Schrauben in Wurstköder: Hund wird bei Spaziergang schwer verletzt
Anschließend sei die Besitzerin mit ihrem Hund sofort in eine Tierklinik gefahren, das Tier musste umgehend operiert werden, um weitere schwere Verletzungen im Bauch zu vermeiden. PETA hat eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise ausgesetzt, die zur Ergreifung des Täters oder der Täterin führen.
„Die Person, welche die präparierten Köder ausgelegt hat, muss gefunden und gestoppt werden, bevor weitere Vierbeiner in Lebensgefahr gebracht werden“, sagt Monic Moll, Fachreferentin für tierische Mitbewohner bei PETA in der am Dienstag veröffentlichten Pressemitteilung.
In einer Pressemitteilung erklärt die Tierschutzorganisation aber zugleich, dass es schwierig sei, Verantwortliche für solche Taten zu finden und zu überführen. Auch die örtliche Polizei in Ulm hat bereits Ermittlungen aufgenommen, unweit der Brücke, die über die B30 führt, seien weitere präparierte Wurstköder gefunden worden.
Gift und Schrauben: Polizei warnt auch in Köln vor gefährlichen Hundeködern
Die Ermittlungen liefen in Bezug auf Verstöße gegen das Tierschutzgesetz. Es sei nicht auszuschließen, dass in der Umgebung der Iller weitere Wurstköder ausgelegt worden seien. Es wird empfohlen, umgehend in eine Tierklinik zu fahren, sollte der eigene Hund einen entsprechenden Köder verschluckt haben.
Auch in Köln waren alleine im Jahr 2021 an mehreren Stellen Giftköder entdeckt worden, die für Hunde gefährlich sein können. Diese sind häufig schwer zu erkennen, da sie im Gegensatz zu den Schrauben im Ulmer Fall nicht deutlich aus den präparierten Stücken hervorstechen. (shh)
