Ministerpräsident Söder und Münchens OB Krause halten ihr Wort: Nach dem Olympia-Zuschlag für München fahren sie zusammen den „Olympia Looping“.
„Olympia Looping“Söder und Krause lösen Olympia-Wette in Wiesn-Achterbahn ein

Markus Söder (CSU, l.), Ministerpräsident von Bayern, und Dominik Krause (Bündnis 90/ Die Grünen), Oberbürgermeister von München, fahren auf dem Oktoberfest zusammen mit der Achterbahn „Olympia Looping“.
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Olympia-Euphorie auf der Wiesn: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne) sind nach dem Sieg Münchens im nationalen Olympia-Auswahlverfahren gemeinsam in die Achterbahn gestiegen.
Begleitet von einem großen Medienaufgebot lösten die beiden Politiker ihren Wetteinsatz im „Olympia Looping“ ein. Die rasante Fahrt hatten sie zuvor für den Fall angekündigt, dass die bayerische Landeshauptstadt in Baden-Baden den Zuschlag bekommt. Am Samstag setzte sich die bayerische Landeshauptstadt bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) im Duell mit Köln-Rhein-Ruhr tatsächlich durch.
Beide Politiker überstehen die Fahrt unbeschadet
Nach der Fahrt machte Söder den Daumen nach oben und erhielt ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Pro-Olympia“. „Kein Problem“, sagte Ministerpräsident Söder. „Aber einmal reicht.“ Es sei ja auch jetzt nur der Vorentscheid gewesen. „Also wenn es dann richtig klappt, dann müssen wir fünfmal fahren oder möglicherweise ein Olympia-Tattoo machen“, schlug Söder (59) vor.
Ob die Achterbahnfahrt die Freundschaft zwischen dem CSU- und dem Grünen-Politiker gestärkt habe, wurden beide gefragt. „Sie hat sie zumindest nicht geschwächt“, meinte Söder. Oberbürgermeister Krause (36) entgegnete: „Wenn man gemeinsam was durchlebt, dann schweißt das zusammen. Und die Olympia-Bewerbung war das ja mal vor allem auch schon.“
Fünf Loopings, 30 Meter hoch und 90 Kilometer pro Stunde
Nach der Entscheidung des Deutschen Olympischen Sportbunds hatte Söder noch gesagt: „Ich weiß nicht, ob das wirklich ernst gemeint war, und da muss ich mich dann auch noch psychisch vorbereiten“. Krause ließ seinem späteren Mitfahrer allerdings wenig Hoffnung auf einen Rückzieher: „Auf jeden Fall, Olympia-Looping wollen wir gemeinsam fahren.“
Der „Olympia Looping“ gehört auf dem Oktoberfest inzwischen quasi zum Inventar. Nach Angaben der Betreiber hält die Fahrt fünf Loopings bereit bei Geschwindigkeiten von mehr als 90 Kilometern pro Stunde und teils auf einer Höhe von mehr als 30 Metern. (dpa)

