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Osterurlaub 2026Eurowings meldet hohe Nachfrage – doch in Spanien drohen Streiks

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Flughafen Stuttgart - Eurowings

Wegen der hohen Nachfrage fliegt Eurowings zusätzliche Verbindungen nach Westeuropa. (Archivbild)

Die Fluggesellschaft Eurowings erweitert ihr Angebot für Westeuropa-Ziele. Allerdings drohen in Spanien Arbeitsniederlegungen, die den Reiseverkehr beeinträchtigen könnten.

Eine erhöhte Buchungsrate für Flugreisen nach Westeuropa wird zur Osterzeit bei Eurowings, der größten deutschen Direktfluggesellschaft, registriert. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur „dpa“ stellt das Tochterunternehmen der Lufthansa seit dem Anfang des Konflikts im Iran eine dynamische Verschiebung bei den Reiseströmen fest. Um auf diese Entwicklung zu reagieren, hat die Fluglinie bis Ende Mai circa 170 Zusatzflüge in den Plan aufgenommen. Hierdurch entsteht ein zusätzliches Angebot von rund 36.000 Sitzplätzen.

Eurowings wird allein am kommenden ersten Wochenende der Ferienzeit etwa 200.000 Reisende an ihre Urlaubsziele befördern. Nach einem anfänglich zögerlichen Buchungsverlauf erweist sich die Baleareninsel Mallorca als besonders populär. Sie wird von deutschen Abflughäfen circa 100 Mal extra angeflogen. Zusätzliche Flugverbindungen bestehen außerdem zu den Kanaren und zu den Destinationen Málaga, Neapel, Faro sowie Nizza.

Spanien: Arbeitsniederlegungen beim Bodenpersonal angekündigt

Wer nach Spanien reist, muss sich während der Osterfeiertage auf eventuelle Wartezeiten und längere Schlangen an den Airports vorbereiten. Ursache hierfür ist eine angekündigte Arbeitsniederlegung von Mitarbeitern am Boden. Die Belegschaft des Abfertigers Groundforce beabsichtigt, ab dem kommenden Freitag auf unbestimmte Zeit die Arbeit niederzulegen. Geplant sind diese Ausstände für Montage, Mittwoche und Freitage in verschiedenen Zeitabschnitten.

Auch bei Menzies, einem anderen bedeutenden Dienstleister, ist für das kommende Wochenende und für die Periode vom 2. bis zum 6. April ein ganztägiger Ausstand vorgesehen. Auswirkungen wird dies vor allem auf die Bereiche Gepäck, das Einsteigen der Passagiere und die Abfertigung der Flugzeuge haben. Dies betrifft eine Vielzahl spanischer Flughäfen, einschließlich Palma de Mallorca, der kanarischen Flughäfen sowie der Airports in Madrid, Barcelona und Málaga. Anlass für die Arbeitskämpfe sind gewerkschaftliche Forderungen nach mehr Gehalt und verbesserten Konditionen am Arbeitsplatz.

Geringe Auswirkungen auf Flugbetrieb durch Notdienste

Mit umfangreichen Annullierungen von Flügen wird in Spanien trotz der angekündigten Streikmaßnahmen nicht gerechnet. Bei Arbeitsniederlegungen sieht die spanische Rechtslage die Gewährleistung von sogenannten „Mindestdiensten“ zwingend vor. Deshalb ist es üblicherweise nur einem geringen Anteil der Mitarbeiter gestattet, sich am Streik zu beteiligen, wodurch die Effekte auf den Flugverkehr limitiert bleiben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.