Nach einem Badeunfall in Gelsenkirchen ist ein 14-Jähriger gestorben. Sein Bruder kämpft weiter um sein Leben.
Polizei zieht Konsequenzen14-Jähriger stirbt nach Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal

Am Sonntag waren zwei Jugendliche, Brüder im Alter von 14 und 19 Jahren, beim Schwimmen in der Nähe des Amphitheaters am Nordsternpark im Rhein-Herne-Kanal lebensgefährlich verletzt worden. Der Jüngere ist jetzt an den Folgen gestorben.
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Zwei Tage nach einem schweren Badeunfall im Rhein-Herne-Kanal bei Gelsenkirchen ist ein 14-jähriger Junge seinen Verletzungen erlegen. Sein 19 Jahre alter Bruder, der mit ihm im Wasser war, schwebt weiter in Lebensgefahr. Das teilte die Gelsenkirchener Polizei auf Anfrage mit.
Die beiden waren der Polizei am Sonntagabend (21. Juni) gegen 22.10 Uhr als vermisst gemeldet worden. Taucher hatten die Jugendlichen nach etwa 20 Minuten aus dem Wasser geborgen. Sie kamen in Krankenhäuser.
Baden in Kanälen ist in NRW verboten – Polizei will Streifen verstärken
Die genauen Umstände des Unfalls seien noch Gegenstand der Ermittlungen, so die Polizei. Sie kündigte an, in dem Park am Kanal ihre Streifen zu verstärken.
Erst einen Tag zuvor – am Samstag – hatte es ganz in der Nähe der Unfallstelle einen tödlichen Badeunfall eines 16-Jährigen gegeben. Der Jugendliche war beim Schwimmen im Rhein-Herne-Kanal plötzlich in Not geraten und untergegangen. Er konnte nur noch bewusstlos aus dem Wasser geborgen werden und starb in der Nacht im Krankenhaus.
Kanäle gelten als risikoreiche Abkühlung: Strömungen, wechselnde Wassertiefen und die Schifffahrt können schnell zur Gefahr werden. Deshalb ist das Baden dort grundsätzlich verboten. (dpa/sbo)
