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Nach BelästigungsvorwürfenChris Noth äußert sich erstmals über Ende der Freundschaft mit Sarah Jessica Parker

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Sarah Jessica Parker & Chris Noth lächeln gemeinsam.

Sarah Jessica Parker und Chris Noth hatten in „Sex and the City“ ein On-Off-Beziehung. (Archivbild)

Chris Noth hat sich in einem Interview dazu geäußert, warum seine Freundschaft mit Sarah Jessica Parker zerbrach.

Chris Noth hat sich erstmals zum Ende seiner Freundschaft mit Sarah Jessica Parker geäußert. In einem Interview sprach der 71-Jährige über das Zerwürfnis mit seiner ehemaligen Kollegin aus „Sex and the City“. „Wir sind keine Freunde, ich denke, das ist ziemlich offensichtlich“, sagte Noth. Als Grund für den Kontaktabbruch nannte er Parkers Umgang mit den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen wegen sexueller Übergriffe. Das berichtet „People.com“.

Chris Noth: „Traurig, enttäuschend und überraschend“

Im Jahr 2021 erhoben mehrere Frauen Vorwürfe gegen Noth. Im „Hollywood Reporter“ berichteten zwei Frauen über mutmaßliche Vorfälle aus den Jahren 2004 und 2015. Eine weitere Frau schilderte dem „Daily Beast“ einen angeblichen sexuellen Übergriff aus dem Jahr 2010. In einer gemeinsamen Erklärung brachten Sarah Jessica Parker, Cynthia Nixon und Kristin Davis damals ihre Unterstützung für die betroffenen Frauen zum Ausdruck und erklärten, sie seien „zutiefst traurig“, von den Anschuldigungen erfahren zu haben. Das öffentliche Statement seiner Kolleginnen habe Noth wiederum als „traurig, enttäuschend und überraschend“ empfunden. Er erklärte, er hätte es vorgezogen, zuvor kontaktiert zu werden, um seine Sichtweise darlegen zu können.

Die öffentliche Reaktion bezeichnete Noth als reines „Markenmanagement“. Er erklärte, Sarah Jessica Parker hätte ihn vor einem solchen Statement kontaktieren müssen, da sie sich seit vielen Jahren kennen. „Das ist nicht passiert, und das war sehr schade“, sagte er in dem Gespräch. Das Interview soll am 26. Januar auf dem YouTube-Kanal „Really Famous with Kara Mayer Robinson“ veröffentlicht werden.

Für Noth hatten die Anschuldigungen auch berufliche Konsequenzen. In der „Sex and the City“-Nachfolgeserie „And Just Like That…“ wurden seine Szenen gestrichen, seine Figur Mr. Big starb bereits in der Auftaktepisode. Zudem kamen ursprünglich geplante Szenen für das Staffelfinale nicht mehr zur Ausstrahlung. Diese Situation habe er als „verletzend“ empfunden, sie habe „alles beeinflusst“. Gerade in solchen Momenten zeige sich, wer die wahren Freunde seien. Alle gegen ihn erhobenen Vorwürfe wies Noth damals zurück und bezeichnete sie als „komplette Erfindung“.

2025 war Noth erstmals wieder in einem Film zu sehen. In dem Independent-Projekt „Cutman“ übernahm er eine Nebenrolle – ein kleines Comeback nach mehreren Jahren ohne größere Leinwandauftritte. (jag)