Der international bekannte Rapper soll eine 14-Jährige missbraucht und getötet haben. Diese war zerstückelt aufgefunden worden.
Schaufel, Leichensäcke, KettensägenErmittler legen neue Details im Fall D4vd offen

Rapper und Sänger D4vd bei einer „Variety“-Veranstaltung. (Archivbild)
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In Los Angeles hat die Voranhörung im Strafverfahren gegen den 21-jährigen US-Sänger David Anthony Burke, bekannt unter seinem Künstlernamen D4vd, begonnen. Das US-Magazin „People“ berichtete unter Berufung auf Gerichtsaussagen und Ermittlungsakten über die jüngsten Erkenntnisse vor dem Los Angeles Superior Court.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Musiker vor, die 14-jährige Celeste Rivas Hernandez im April 2025 getötet, ihren Leichnam zerstückelt und anschließend im Kofferraum seines Fahrzeugs versteckt zu haben.
D4vd und die schweren Vorwürfe: Was bisher bekannt ist
Ein Ermittler des Los Angeles Police Department sagte vor Gericht aus, dass der Angeklagte rund um den mutmaßlichen Tatzeitpunkt gezielte Online-Einkäufe getätigt haben soll. Nach Darstellung der Polizei erwarb Burke unter anderem eine Schaufel, zwei Leichensäcke, drei Kettensägen, ein aufblasbares Planschbecken sowie Reinigungsmittel.
Die menschlichen Überreste der seit Frühjahr 2025 vermissten Jugendlichen wurden schließlich im September 2025 entdeckt, nachdem ein Verwesungsgeruch aus dem sichergestellten Fahrzeug des Angeklagten gemeldet worden war.
Nach Angaben der Staatsanwaltschaft standen Burke und Celeste Rivas Hernandez in einer Beziehung. Am Abend der mutmaßlichen Tat soll die 14-Jährige nach Darstellung der Anklage gedroht haben, diese Verbindung offenzulegen und dadurch seine Karriere zu gefährden.
Neben Mord werden dem Angeklagten unter anderem die Verstümmelung menschlicher Überreste sowie Sexualdelikte zum Nachteil einer Minderjährigen vorgeworfen.
Lebenslange Haft oder Todesstrafe bei Verurteilung
Burke plädiert auf nicht schuldig; seine Verteidigung erklärte, er sei nicht für den Tod des Mädchens verantwortlich. Im Falle einer Verurteilung wegen Mordes mit besonderen erschwerenden Umständen könnten ihm in Kalifornien lebenslange Haft ohne Möglichkeit der Bewährung oder die Todesstrafe drohen.
Der Fall gegen D4vd sorgt in den USA auch wegen der Bekanntheit des jungen Musikers und der besonderen Umstände der Ermittlungen für große Aufmerksamkeit. Der Sänger hatte sich mit Songs wie „Romantic Homicide“ eine große Fangemeinde aufgebaut und insbesondere über soziale Medien internationale Bekanntheit erlangt. (jag)
