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Esther Sedlaczek äußert sich im Kerner-Podcast zu Musialas Erkrankung„Finde es mutig“

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Esther Sedlaczek hat bei „Kerners 11“ über Jamal Musiala gesprochen. (Bild: SWR / Patricia Neligan)

Esther Sedlaczek hat bei „Kerners 11“ über Jamal Musiala gesprochen. (Bild: SWR / Patricia Neligan)

In der neuen Folge des Podcasts „Kerners 11“ hat Esther Sedlaczek mit Johannes B. Kerner über die Erkrankung von Jamal Musiala gesprochen. Die Reaktion des Bayern-Profis empfindet die ARD-Moderatorin als „mutig“.

„Kerners 11“ ist zurück. Das ursprünglich als WM-Podcast in diesem Sommer ins Leben gerufene Format von Johannes B. Kerner wird weiter fortgesetzt und erscheint fortan wöchentlich jeden Montagabend, um mit hochkarätigen Gästen aus der Welt des Fußballs über das vergangene Bundesliga-Wochenende zu sprechen. Für die Rückkehr hat sich der Moderator gleich eine prominente Gesprächspartnerin ausgesucht - und ein heikles Thema, das seit einigen Tagen viel diskutiert wird.

So ist mit der erfahrenen Sportjournalistin Esther Sedlaczek eine echte Expertin zu Gast, die ihre Gedanken zu der bekannt gewordenen Erkrankung von Jamal Musiala verrät. Der 23-Jährige war im August innerhalb weniger Tage zweimal während eines Testspiels des FC Bayern auf dem Platz zusammengebrochen. „Das waren schon beängstigende Bilder, wenn da so ein junger Mensch, ein Fußball-Weltstar, vor 75.000 Leuten einfach so zusammensackt“, sagt Johannes B. Kerner zu den Vorfällen.

Esther Sedlaczek wertet Bayerns Transparenz als „starkes Zeichen“

Auch Esther Sedlaczek habe die Szenen „schockierend“ gefunden. „Es macht einem Angst“, meint die ARD-Moderatorin und führt aus: „Das sind schon diese Schreckmomente, die man niemandem wünscht.“ Sehr positiv habe sie aber die Reaktion von Jamal Musiala gefunden, der anschließend öffentlich Stellung bezogen und seine „temporär kurz auftretenden, aber gut behandelbaren Absencen“ erklärt hat. „Ich finde es mutig, wie er mit dem Thema umgeht. Ich finde es auch richtig, wie er mit dem Thema umgeht. Und ich finde es auch gut, wie die Bayern mit dem Thema umgehen“, so Esther Sedlaczek.

Dass der deutsche Rekordmeister klar signalisiere, bereit zu sein, Musialas Weg mitzugehen, empfinde Esther Sedlaczek als „starkes Zeichen“. Auf der anderen Seite tue es ihr auch „wahnsinnig leid, weil das ist natürlich auch keine schöne Situation für ihn“, sagt sie weiter. „Das ist ja alles einfach wahnsinnig unberechenbar.“ Johannes B. Kerner fasst zusammen: „Hoffentlich geht es ihm gut. Hoffentlich klappt das mit der Medikation, dass er da entsprechend eingestellt wird und wir diese Bilder nicht sehen müssen - wichtiger noch, er das nicht erleben muss.“ (tsch)