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„Wahnsinniger Druck“Günther Jauch lästert bei WWM über Hochzeits-Trend

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Günther Jauch (rechts) erklärte seinem Kandidaten Kevin Sommerfeld: Wedding Planner wäre für ihn der schlimmstmögliche Beruf. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Günther Jauch (rechts) erklärte seinem Kandidaten Kevin Sommerfeld: Wedding Planner wäre für ihn der schlimmstmögliche Beruf. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Für das Thema Hochzeit und Ehe interessierte sich der TV-Moderator in der aktuellen „Wer wird Millionär?“-Ausgabe allerdings auffallend.

Kevin Sommerfeld aus Garbsen arbeitet bei der Autobahnpolizei. Er erspielte 16.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Kevin Sommerfeld aus Garbsen arbeitet bei der Autobahnpolizei. Er erspielte 16.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Von Performance Marketing Manager Chrestien Delonge wollte Günther Jauch genau wissen, wie sein Heiratsantrag ablief. Der Kandidat hatte seine Frau per Online-Dating kennengelernt. Von da an bis zum Heiratsantrag nahm er sich exakt 1.204 Tage Zeit. Der Hintergrund: „Meine Frau hat am 12.04. Geburtstag, das ist ihre Glückszahl.“ Er überraschte sie mit Fotos an einem Faden, der durch die Wohnung bis zum Ring führte. Da könne eine Frau doch gar nicht mehr Nein sagen, „derart geplättet, allein über den Einfallsreichtum“, sinnierte Jauch.

Geplättet war der Kandidat selbst allerdings von der 125.000-Euro-Frage: „Welcher dieser Berge liegt am weitesten von einem höheren Berg entfernt?“ Brocken, Zugspitze, Kahler Asten, Watzmann? Er kapitulierte und ging mit 64.000 Euro. Schade, denn seine Intuition wäre richtig gewesen: Brocken war gesucht.

Überhangkandidatin Nadine Christmann aus Bocholt erspielte 8.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Überhangkandidatin Nadine Christmann aus Bocholt erspielte 8.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Bei seinem Nachfolger auf dem Ratestuhl widmete sich Günter Jauch erneut sehr detailliert dem Thema Hochzeit ...

„Für mich wäre der schlimmste Beruf ...“

Chrestien Delonge ging mit 64.000 Euro. Es wäre mehr drin gewesen, wäre er seiner Intuition gefolgt. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Chrestien Delonge ging mit 64.000 Euro. Es wäre mehr drin gewesen, wäre er seiner Intuition gefolgt. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Eigentlich ist Kevin Sommerfeld aus Hannover Polizeioberkommissar bei der Autobahnpolizei. Die Frage, die ihm am häufigsten gestellt wird: Geht es da so zu wie in der Serie „Alarm für Cobra 11“. Der Alltag sähe aber ganz anders aus, auch wenn „jeden Tag allerhand“ passiert. Spannender als den abwechslungsreichen Beruf des Kandidaten fand Günther Jauch aber auch diesmal das Thema Hochzeiten.

Nach der 1.000-Euro-Frage erwähnte der Moderator, dass Kevin Sommerfeld beim Millionengewinn seine Hochzeitsfeier wiederholen wolle. Die erste fand nämlich im kleinen Kreis statt. Jauch erkundigte sich bei der mitgereisten Ehefrau nach dem geplanten Budget. „Ich bin auch gespannt“, kommentierte Kevin Sommerfeld, sehr zum Amüsement des Publikums. „Ja, ich bin auch gespannt“, spielte die Herzensdame den Ball zurück.

Sascha Christoph-Lubojanski, Logistiker aus Gülzow, ging mit 64.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Sascha Christoph-Lubojanski, Logistiker aus Gülzow, ging mit 64.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Jauch erklärte, die Durchschnittshochzeitsfeier in Deutschland koste 16.000 Euro, „aber die Tendenz geht nach oben“. Er kritisierte, dass ein „wahnsinniger Druck aufgebaut“ würde, da alles perfekt sein solle - der Tag, das Wetter, die Blumen, die Location. „Für mich wäre der schlimmste Beruf Wedding Planner“, so Günther Jauch.

Apropos wahnsinniger Druck: Für Kevin Sommerfeld stellten sich nicht nur Quizfragen, sondern auch die Frage, wie viel er mit seinen Antworten zur Hochzeitsfeier-Kasse beitragen würde. 32.000 Euro wert: „Die von Cecil Rhodes gegründete Firma De Beers hatte zeitweise einen Marktanteil von fast 90 Prozent an Produktion und Verlauf wovon?“Diamanten, Öl, Baumwolle, Schokolade? „Dann ist hier Feierabend für mich“, entschied er und ging mit 16.000 Euro für das Romantik-Budget. Korrekt gewesen wäre „Diamanten“.

So schlugen sich die anderen Kandidaten

Moema Scocci aus Oberammergau darf kommende Woche um 1.000 Euro weiterspielen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Moema Scocci aus Oberammergau darf kommende Woche um 1.000 Euro weiterspielen. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Auch Sascha Christoph-Lubojanski aus Gülzow wurde vom neugierigen Moderator über seine Eheanbahnung befragt. Er hatte Kärtchen und Kerzen für den Antrag in der Wohnung verteilt. Seine Reise endete am Montagabend mit 64.000 Euro.

Kinderkrankenschwester Nadine Christmann aus Bocholt erspielte als Überhangkandidatin 8.000 Euro.

Moema Scocci konnte Günther Jauch nicht über Hochzeitsanekdoten befragen - die Kandidatin, die nächste Woche um 1.000 Euro weiterspielen darf, ist ledig und Single. (tsch)