
„Masters of the Universe“ ist eine neue Adaption der epischen Fantasy-Abenteuer rund um He-Man, Skeletor und Co. (Bild: Plaion Pictures)
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Eternia, Grayskull, Evil-Lyn, Man-At-Arms, Skeletor und, natürlich, He-Man: Viele Kinder der 80er-Jahre (und unter ihnen vor allem die Jungs) kommen bei diesen Namen bis heute sofort ins Schwärmen. Das Spielzeug von Mattel, die legendäre Zeichentrickserie von Filmation, die Plastikschwerter, Brotzeitdosen und Schlafanzüge, das sind für viele Mittvierziger Erinnerungen von unschätzbarem Wert. „Ich habe die Kraft!“, so ging das damals. Und so oder so ähnlich soll's jetzt auch wieder gehen: Vier Jahrzehnte nach dem großen He-Man-Hype erscheint der neue „Masters of the Universe“-Film ebenso wie der Slasher-Film „Dolly“ und die Literaturverfilmung „H wie Habicht“ auf DVD und Blu-ray.
„Masters of the Universe“ (VÖ: 5. November)

Neben Fabianne Therese ergatterte auch „American Pie“-Star Seann William Scott eine Hauptrolle in „Dolly“. (Bild: Tiberius Film/Dolly in the Woods LLC 2025)
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Der neue „Masters of the Universe“-Film will nichts neu interpretieren oder neu erfinden, sondern den Fans stattdessen das geben, was sie wollen: He-Man, einfach nur He-Man, so stark und super und simpel, wie man ihn aus den 80ern kennt. Sein magisches Schwert sieht exakt so aus wie damals, der Filmscore spielt mit der ikonischen Titelmelodie der alten TV-Serie. Für den Soundtrack des neuen Films lässt Queen-Gitarrist Brian May die Saiten kreischen. - He-Man landet als Adam in der echten Welt. Als kleiner Junge wurde er dorthin verfrachtet, die Erinnerungen an seinen Heimatplaneten Eternia sind längst erloschen. Bis er ein Zauberschwert findet, das eine seltsame magische Energie in ihm weckt. Eine Kraft, die ihn zum mächtigsten Mann im Universum macht. So wird aus Adam bald wieder He-Man, und He-Man hat eine Mission: nach Hause zurückkehren, um Eternia vor seinem Erzfeind Skeletor zu retten. Der Schurken aller Schurken wird verkörpert von Jared Leto. Auch in der zweiten Reihe ist „Masters of the Universe“ mit Stars wie Alison Brie (Evil-Lyn) und Idris Elba (Man-At-Arms) erstklassig besetzt.
Preis DVD: circa 15 Euro

Die Titelfigur in „Dolly“ wird von der amerikanischen Profi-Wrestlerin Max the Impaler verkörpert. (Bild: Tiberius Film)
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US, 2026, Regie: Travis Knight, Laufzeit: 136 Minuten
„Dolly“ (VÖ; 5. November)

Helen (Claire Foy) und ihren Vater Alisdair (Brendan Gleeson) verbindet die Liebe zur Natur. (Bild: Leonine/DCM/2025 Protagonist Hawk Limited, Saturnia Llc And Channel Four Television Corporation)
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Für „Dolly“ hat Rod Blackhurst (vor einigen Jahren Emmy-nominiert mit der Netflix-Produktion „Amanda Knox“) seine eigene Kurzgeschichte „Babygirl“ adaptiert und für das Spielfilm-Format entsprechend ausgeschmückt - vor allem mit Gemetzel und vielen verstörenden Puppen, die viel gruseliger sind als alles, was es je in Omas alter Kinderstube zu sehen gab. „Dolly“ soll eine „Liebeserklärung an das Grindhouse-Kino der 70-er und den modernen Folk-Horror“ sein. Für sein FSK-18-Projekt konnte Blackhurst unter anderem auch Ethan Suplee sowie „American Pie“-Star Seann William Scott gewinnen. „Oh wow! Es ist wunderschön!“, schwärmt Macy (Fabianne Therese) zu Beginn einer idyllischen Bergwanderung mit ihrem Freund Chase (Seann William Scott). Und es soll noch viel schöner werden: Scott plant, seiner geliebten Macy einen Antrag zu machen. Aber bald schon deutet nichts mehr darauf hin, dass hier noch irgendjemand Hochzeit feiern könnte. Macy gerät in die Fänge von Dolly (verkörpert von der Profi-Wrestlerin Max the Impaler), eine monströse Gestalt, die schon lange ihr Unwesen in den Bergen treibt. Das Biest möchte Macy zu ihrem Püppchen (englisch „Dolly“) machen.
Preis DVD: circa 15 Euro

„H wie Habicht“ erzählt die wahre Geschichte einer Frau, die sich zur Trauerbewältigung einen Greifvogel zulegt. (Bild: Leonine/DCM)
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US, 2025, Regie: Rod Blackhurst, Laufzeit: 80 Minuten
„H wie Habicht“ (VÖ: 30. Oktober)
Helen Macdonald (Claire Foy) möchte einen Habicht zähmen, ausgerechnet - einen der „wildesten und verrücktesten“ Vögel überhaupt, wie es im Film heißt. Mit Enten, Krähen oder Tauben wäre es wohl deutlich leichter. Aber leicht soll es gar nicht sein. Als Vorlage für das Drama „H wie Habicht“ dient die gleichnamige Autobiografie von Helen Macdonald, einer britischen Autorin und Lyrikerin, die bevorzugt über die Natur schreibt. Ihre 2014 veröffentlichten Memoiren gewannen mehrere internationale Preise, das Buch wurde zum Bestseller. Helen ist die Tochter von Alisdair Macdonald (Brendan Gleeson), einem bekannten britischen Fotografen, der sich ebenfalls am liebsten in der Natur aufhält. Die beiden verbindet vor allem ihre gemeinsame Leidenschaft für Greifvögel. Und als Alisdair stirbt, stürzt Helen böse ab: „Er war der einzige Mensch, der mich verstanden hat.“ Die Akademikerin zieht sich zurück, legt sich einen Habicht zu und nennt ihn Mabel. Die Frau richtet bald ihr ganzes Leben auf das Tier aus, findet so einen neuen Zugang zur Natur und zu sich selbst. Ihr Umfeld allerdings hat wenig Verständnis für Helens absolute Hingabe. Ein Vogel kann schließlich keine Menschen ersetzen, schon gar nicht die, die man am meisten liebt.
Preis DVD: circa 15 Euro
GB/US/SG, 2025, Regie: Philippa Lowthorpe, Laufzeit: 119 Minuten (tsch)

