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Verdacht auf KinderpornografieHerzogin Meghan äußert sich zu Vorwürfen gegen ihren Vater: „Zutiefst verstörend“

Die Frau von Prinz Harry hat sich zu schweren Vorwürfen gegen ihren Vater Thomas Markle geäußert. Er weist die Anschuldigungen zurück.

Die Frau von Prinz Harry schaut ernst.

Herzogin Meghan, die Frau von Prinz Harry, hat sich zu schweren Vorwürfen gegen ihren Vater Thomas Markle geäußert. (Archivbild)

Herzogin Meghan hat mit Bestürzung auf Berichte über mutmaßliche Aufnahmen von Kindesmissbrauch im früheren Haus ihres Vaters Thomas Markle auf den Philippinen reagiert. In einer am Freitag veröffentlichten Erklärung bezeichnete sie die Vorwürfe als „zutiefst verstörend“.

Ihre Gedanken seien „bei allen Kindern, denen möglicherweise Leid angetan wurde“, erklärte die Ehefrau von Prinz Harry. Sie hoffe, dass den Betroffenen „vollständig Gerechtigkeit widerfahre“.

Meghan spricht von verstörenden Anschuldigungen

Die Herzogin von Sussex äußerte zudem die Hoffnung, dass die Öffentlichkeit nun ihre Entscheidung nachvollziehen könne, ihrem Vater den Kontakt zu ihren Kindern Archie und Lilibet zu untersagen. „Ungeachtet der Verzerrungen in bestimmten Medienberichten über die Jahre – jede Distanz zu meinem Vater und meine Entscheidung, ihm keinen Kontakt zu unseren Kindern zu erlauben, erfolgte aus einem einzigen Grund: um sie zu schützen“, erklärte sie.

Prinz Harry und Herzogin Meghan posieren nebeneinander.

Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten sich Anfang 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. (Archivbild)

Die britischen Zeitungen „The Sun“, „Daily Mail“ und „Telegraph“ hatten am Freitag berichtet, dass in Thomas Markles früherem Haus auf den Philippinen Bilder von Kindesmissbrauch gefunden worden seien. Laut „The Sun“ gab Meghans Halbbruder Thomas Markle Jr. an, die Bilder entdeckt zu haben.

Thomas Markle weist Vorwürfe zurück

Meghan erklärte, sie habe bereits 2018 einen Brief an die Metropolitan Police in London gesehen, in dem entsprechende Anschuldigungen enthalten gewesen seien. „Darin wurden beunruhigende und verstörende Anschuldigungen gegen meinen Vater erhoben, und man versicherte mir, dass diese untersucht würden“, sagte sie. Die Entscheidung, sich von ihrem Vater zu distanzieren, habe sie getroffen, um ihre Kinder zu schützen.

Der 82-jährige Thomas Markle wies die Anschuldigungen in einem Interview mit der „Daily Mail“ zurück. Es handle sich um einen „Haufen Lügen“. „Das ist das Schlimmste, dessen man mich beschuldigen kann“, sagte er dem Bericht zufolge. Die Vorwürfe hätten ihn schockiert und verletzt. Die Vorwürfe sind bislang nicht gerichtlich festgestellt. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Prinz Harry und Herzogin Meghan hatten sich Anfang 2020 von ihren royalen Pflichten zurückgezogen. Die Familie lebte anschließend in Kalifornien. Sohn Archie wurde 2019 in Großbritannien geboren, Tochter Lilibet kam 2021 in den USA zur Welt. An der Hochzeit des Paares im Mai 2018 hatte Thomas Markle wegen einer zuvor erfolgten Herzoperation nicht teilgenommen. (mit afp/dpa)