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In ARD-TalkBeatrice Egli erzählt von „schlimmstem Moment“ auf der Bühne

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Pannen gehören für Beatrice Egli zum Tour-Alltag. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

Pannen gehören für Beatrice Egli zum Tour-Alltag. (Bild: 2025 Getty Images/Andreas Rentz)

Auf der Bühne ist Schlagersängerin Beatrice Egli längst ein Profi. Glatt läuft dennoch nicht immer alles. Im WDR-Talk „Riverboat“ erinnerte sich die Schweizerin nun an eine besonders denkwürdige Panne.

Spätestens seit ihrem DSDS-Sieg im Jahr 2013 ist Beatrice Egli von der Schlagerbühne nicht mehr wegzudenken. Trotzdem läuft selbst bei eingespielten Abläufen nicht immer alles nach Plan. In der MDR-Talkshow „Riverboat“ sprach die Schlagersängerin jetzt über die Schwierigkeiten, zu denen es hinter den Kulissen einer vermeintlich perfekten Bühnenshow kommen könne.

„Vorne ist das Publikum weiterhin gut unterhalten, aber hinten ist voll die Hektik“, schilderte Egli die Problematik sogenannter „Quick Changes“, also besonders rascher Outfitwechsel. In solchen Augenblicken könne einiges schiefgehen. „Da kann auch mal passieren, dass ein Reißverschluss reißt“, erzählte Egli. Auch beschädigte Oberteile oder die verzweifelte Suche nach einer verschwundenen Hose seien Alltag. „Da passieren Dinge hinter der Bühne, die will man eigentlich gar nicht wissen.“

Beatrice Egli bei Auftritt „fast im Boden versunken“

Für Egli liegt genau darin aber auch ein besonderer Reiz. Zwar werde eine Show bis ins Detail vorbereitet und folge Abend für Abend demselben Ablauf. Dennoch gebe es immer wieder Situationen, die so nicht vorgesehen seien. Eben das mache für sie „jeden Abend besonders“.

Auch Pannen vor den Augen des Publikums musste die 37-Jährige bereits meistern. Ein Erlebnis sei ihr diesbezüglich besonders im Gedächtnis geblieben: Bei ihrer ersten Tour vor zwölf Jahren sei der Ton für zehn Minuten vollständig weg gewesen. „Das war so lange!“ Um die Zeit zu überbrücken, habe sie „drei Songs mit Gitarre gespielt“ und sei dabei „fast im Boden versunken“.

In Eglis Augen war dieser Abend vor allem eines: belastend. „Das war ganz schlimm. Das war mein schlimmster Moment!“ Beim Publikum kam die spontane Akustik-Einlage jedoch gut an. Rückblickend räumte die Sängerin ein, dass die Zuschauerinnen und Zuschauer die ungeplante Szene sogar „gefeiert“ hätten. Für ihre Fans sei genau das etwas Besonderes gewesen: „Sie waren dabei. Sie haben es erlebt - live.“ (tsch)