Nach einem Polizeieinsatz und einem aufgetauchten Video zieht der YouTube-Star aus Dortmund weitreichende Konsequenzen. In einem Video gibt er sich emotional.
„Bin kein böser Mensch“JP Kraemer erklärt sich erneut – und zieht drastische Konsequenzen

Zieht die Konsequenzen nach den Gewaltvorwürfen: Jean Pierre Kraemer
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In einem emotionalen Video hat der Dortmunder YouTube-Star und Auto-Tuner Jean Pierre „JP“ Kraemer das Ende seiner Firma JP Performance angekündigt. In dem am Dienstag (1. August) veröffentlichten Video mit dem Titel „Danke!“ erklärte der 45-Jährige, dass dies sein letztes Video sein werde.
„Ich möchte euch mitteilen, dass ich die Firma JP Performance nicht weiterführen werde und ich möchte diesem Video wirklich ganz in Ruhe erklären“, leitete Kraemer sein fast fünfminütiges Video ein. Anschließend überkamen ihn die Gefühle und er vergoss ein paar Tränen.
JP Kraemer hört nach Gewaltvorwürfen auf
Darin richtet Kraemer Worte an seine Noch-Ehefrau Julia Meck: „Ich möchte mich vorab bei allen Menschen entschuldigen, vor allem bei dir, Julia. Ich habe dich körperlich und menschlich verletzt. Ich bin kein böser Mensch. Ich habe mich, glaube ich, einfach nicht immer unter Kontrolle.“ Er sei traurig, dass die gemeinsame Reise zu Ende gehe.
Auslöser dieser Entwicklung sind Vorwürfe häuslicher Gewalt. Im Juli rückte die Polizei in der Dortmunder Villa des Paares aus. In der Folge wurden Strafanzeigen gestellt. Zudem kursiert ein Überwachungsvideo aus dem November 2024, das zeigt, wie Krämer seine Frau am Hals packt.
JP Kraemer kann Tränen nicht zurückhalten
Der frühere „PS-Profis“-Moderator hatte die Vorwürfe in früheren Videos teilweise eingeräumt. Er sprach von einem Schlag mit der flachen Hand und davon, seiner Frau eine Kette vom Hals gerissen zu haben. Das Paar hat sich getrennt und lässt sich scheiden.
Die Folgen für Kraemer sind weitreichend und könnten auch seine Existenz gefährden. Mehrere Partner hatten sich bereits distanziert, darunter Borussia Dortmund und die Getränkemarke Gönrgy. Kraemer kündigte an, die Firma nicht weiterzuführen. Die Staatsanwaltschaft Dortmund prüft die Wiederaufnahme der Ermittlungen. (mbr)

