Der Schlagerstar spricht über eine schwierige Zeit in ihrer Partnerschaft und wie eine Lebensumstellung zu gesundheitlichen Problemen führte.
„Ich bin immer fetter geworden“Kerstin Ott spricht über Ehekrise und Depressionen

Kerstin Ott hat in einem Interview offen über eine Ehe-Krise gesprochen. (Archivbild)
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Gegenüber der „Bild“-Zeitung hat die Musikerin Kerstin Ott Einblicke in eine belastende Phase ihrer Ehe mit Partnerin Karolina und ihre gesundheitlichen Schwierigkeiten gegeben. Auslöser für die Probleme war eine drastische Veränderung ihres Lebensstils vor drei Jahren: Damals verzichtete sie gleichzeitig auf Alkohol, Tabak und tierische Produkte.
Ihre Gattin habe die Initiative für diese Veränderungen ergriffen. „Karolina hörte zuerst mit dem Rauchen auf und ernährte sich vegan. Ich bin ihr gefolgt“, erläuterte die Künstlerin dem Blatt. Der Entschluss zum Nikotinverzicht sei auch aus Sorge vor der Reaktion ihrer Frau gefallen: „Die findet das bestimmt stinkig und voll eklig. Es ist mir einfach leichter gefallen, dann auch aufzuhören, weil ich nicht wollte, dass sie sich vor mir ekelt.“
Drastische Lebensstiländerung mit unerwarteten Folgen
Daraufhin änderte Ott ihre täglichen Gewohnheiten schlagartig und vollständig. Der erhoffte positive Effekt blieb allerdings zunächst aus. Stattdessen machten sich körperliche Probleme bemerkbar. „Ich bin immer fetter geworden und mein Gesicht sah aus wie eine pickelige Mondlandschaft. Es war alles ganz, ganz schlimm“, sagte Ott.
Parallel dazu verschlechterte sich auch ihre seelische Verfassung. „Ich bin ziemlich in eine Depression abgerutscht, obwohl ich vorher, glaube ich, auch schon eine hatte. Aber dann hat sich das alles noch viel mehr bemerkbar gemacht, weil ich diese ganzen Möchtegernstützen in meinem Leben plötzlich nicht mehr hatte“, sagte die Sängerin.
Die Krise belastete auch die Beziehung
Die Situation hatte auch unmittelbare Auswirkungen auf das partnerschaftliche Miteinander. „Wenn man das zu zweit macht, ist es meistens eine große Stütze füreinander. Aber wenn es kacke wird, dann wird es auch richtig kacke“, so Ott. Auf Nachfrage bekräftigte sie: „Bei uns war es eine Zeit lang richtig kacke.“
Angesichts dieser Situation suchte die Künstlerin eine Psychiaterin auf und begann eine medikamentöse Behandlung. Dazu sagte Ott: „Die nehme ich jetzt, und das funktioniert ganz hervorragend.“
Trotz der Probleme sei eine Trennung laut der Sängerin nie zur Debatte gestanden. Das Ehepaar habe die schwierige Phase gemeinsam durchgestanden. (jag)
