In Köln rückte die Polizei nachts bei Oliver Pocher an. Gesucht wurde aber sein Mitbewohner Pietro Lombardi.
Nächtlicher Einsatz in KölnPolizei sucht Pietro Lombardi in Oliver Pochers Haus

Pietro Lombardi, Oliver Pocher und Lilly Becker auf dem Roten Teppich. (Archivbild)
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Oliver Pochers erste Nacht daheim nach seiner Urlaubsreise nahm eine unerwartete Wendung. Zu seiner Kölner Villa kamen in den frühen Morgenstunden Polizeibeamte. Gerade erst war der Entertainer von einem Trip mit seinen Söhnen zurückgekehrt, der ihn unter anderem nach Australien und Japan gebracht hatte.
Bizarrer Grund für Polizeieinsatz
Ihr Einsatz galt aber nicht ihm, sondern dem Sänger Pietro Lombardi, der zurzeit bei ihm wohnt. In ihrem Podcast „Die Patchwork Boys“ haben die beiden über das Ereignis berichtet. Das berichtet „Bunte.de“.
Die Ursache für den nächtlichen Einsatz ist bizarr. Ein vermuteter Stalker hatte die Behörden verständigt und eine merkwürdige Geschichte aufgetischt. Der Mann gab an, Pietro Lombardi habe ihn zu seiner derzeitigen Adresse – Pochers Wohnhaus – eingeladen, woraufhin er in der Nachbarschaft angegriffen wurde.
Der Notruf ging offenbar gegen 03.30 Uhr ein. Laut Pocher hatten die Einsatzkräfte allerdings „gewisse, nicht unberechtigte Zweifel an der Geschichte“.
Pietro Lombardi reagiert verärgert auf die Geschehnisse
Pocher schilderte, dass ein Streifenwagen und ein Rettungsfahrzeug vor seinem Anwesen standen. Sein erster Versuch war, Lombardi telefonisch zu kontaktieren, doch dieser nahm sein Handy nicht ab. Also übernahm der Comedian die Klärung der Lage mit den Beamten selbst. Er machte deutlich, dass Lombardi die Person nicht eingeladen hatte. Es kam heraus, dass die verwendete Telefonnummer, über die der angebliche Kontakt lief, eine Prepaid-Karte war und nicht zu Lombardi gehörte.

Pietro Lombardi (l), und Oliver Pocher (Archivbild)
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Pietro Lombardi reagierte im Podcast sehr verärgert auf die Geschehnisse. „Sowas ist einfach asozial“, kommentierte der Sänger. Er merkte an, dass zu diesem Zeitpunkt auch Kinder anwesend waren. Lombardi hegt den Verdacht, dass der Mann ihn schon eine ganze Weile verfolgt. „Mehr Stalking geht nicht. Ich glaube, der hat ein GPS an mein Auto gemacht. Weil: Egal, wo ich bin, der Typ ist da“, erklärte Lombardi.
Der Sänger machte sich außerdem Gedanken über denkbare schlechte Presse. „Das kann ja schnell in die falsche Richtung gehen. Wenn es hell ist, kommt: 'Polizeieinsatz bei Olli: Polizei sucht Pietro.' Bämm, bin ich wieder am Arsch“, erläuterte er seine Sorge. Während Pocher die Sache im Nachgang humorvoll sah, hob Lombardi den ernsten Charakter der Situation hervor: „Das ist kein Spaß mehr“. (jag)
