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Große SorgeKronprinzessin Mette-Marit bricht Nationalfeiertag plötzlich ab

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Kronprinzessin Mette-Marit schließt die Augen.

Kronprinzessin Mette-Marit wirkt am Nationalfeiertag gezeichnet.

Internationale Sorge um Mette-Marit: Am Nationalfeiertag zeigte sich die Kronprinzessin sichtlich geschwächt mit Sauerstoffgerät.

Die Bilder von Kronprinzessin Mette-Marit während der diesjährigen Feierlichkeiten zum norwegischen Nationalfeiertag am 17. Mai sorgen international für großes Aufsehen und tiefe Besorgnis. Das berichtet die norwegische Zeitung „Nettavisen“. Medien weltweit berichten über den sichtlich geschwächten Zustand der 52-Jährigen, die wegen ihrer schweren Lungenerkrankung auf medizinische Hilfe angewiesen war.

Deutliche Zeichen ihrer schweren Erkrankung

Bereits am Sonntagmorgen zeigte sich die Kronprinzessin auf der Treppe von Gut Skaugum in Asker mit einer deutlich sichtbaren Nasenbrille zur Sauerstoffversorgung. Mette-Marit leidet seit Jahren an einer chronischen Lungenfibrose. Während Kronprinz Haakon und Prinz Sverre Magnus in traditioneller Tracht (Bunad) erschienen, wählte die Kronprinzessin einen grauen Mantel. Für sie war zudem ein Stuhl bereitgestellt worden, um sie während des traditionellen Kinderumzugs zu entlasten.

Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit auf dem Balkon des Schlosses.

Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit auf dem Balkon des Schlosses.

Die Medien waren im Vorfeld darüber informiert worden, dass die Kronprinzessin sich aufgrund ihrer Erkrankung eventuell vorzeitig zurückziehen müsse. Dies trat schließlich auch ein: Mette-Marit musste die Teilnahme vorzeitig abbrechen, sodass Kronprinz Haakon und Prinz Sverre Magnus die Feierlichkeiten in Asker alleine zu Ende führten.

Rührende Geste von Sohn Sverre Magnus

Die Aufnahmen bewegen die Berichterstattung über die Landesgrenzen hinaus. Die schwedische Boulevardzeitung „Svensk Damtidning“ fand dramatische Worte und titelte: „Hier kämpft Mette-Marit mit dem Sauerstoff – zum Abbruch gezwungen“. Auch das britische Magazin „Hello“ und das Schweizer Boulevardblatt „Blick“ griffen die Ereignisse auf.

„Blick“ kommentierte den Tag als Feiertag mit bitterem Beigeschmack: „Sauerstoffgerät, Hustenanfall und eine abwesende Thronfolgerin: Der norwegische Nationalfeiertag bot in diesem Jahr gleich zwei Premieren auf einmal“ – eine Anspielung auf Prinzessin Ingrid Alexandra, die derzeit in Australien studiert.

Später am Tag zeigte sich die Kronprinzessin dennoch auf dem Balkon des königlichen Schlosses in Oslo. Dabei fiel der dänischen Zeitschrift „Billed-Bladet“ ein besonderes Detail ins Auge: Es var ihr 20-jähriger Sohn, Prinz Sverre Magnus, der das mobile Sauerstoffgerät für seine Mutter trug, während diese der Menge zuwinkte. Ein Moment, der die enge Unterstützung innerhalb der Königsfamilie in diesen schweren Zeiten unterstreicht.