Sorge im norwegischen Königshaus: Königin Sonja muss aufgrund akuter Herzprobleme kürzer treten.
Sorge bei den RoyalsKönigin Sonja muss plötzlich Termine absagen

Königin Sonja hat gesundheitliche Probleme. (Archivbild)
Copyright: dpa
Der Gesundheitszustand im norwegischen Königshaus gibt erneut Anlass zur Besorgnis. Wie die Nachrichtenagentur NTB berichtet, hat Königin Sonja (88) ihre für Montag geplanten Verpflichtungen aufgrund von Vorhofflimmern storniert.
Die Teilnahme von Königin Sonja, der Gemahlin von König Harald V., war bei einem Empfang sowie einem anschließenden Essen mit Indiens Premierminister Narendra Modi vorgesehen. An ihrer Stelle waren lediglich ihr Ehemann und Kronprinz Haakon bei dem Termin anwesend.
Herzleiden auch bei König Harald und Prinzessin Astrid
Laut einer Mitteilung des Hofes, aus der die NTB zitiert, wurde zunächst lediglich das Tagesprogramm der Königin für Montag abgesagt. Die nächste offizielle Verpflichtung der Königin steht erst in der folgenden Woche an. Zuletzt wurde Königin Sonja am Nationalfeiertag am vergangenen Wochenende auf dem Balkon des Palastes gesichtet. Es ist nicht das erste Mal, dass die Herzgesundheit der Monarchin beeinträchtigt ist. Anfang 2025 wurde sie wegen Herzflimmerns stationär behandelt und erhielt in der Folge einen Herzschrittmacher.
Die gesundheitlichen Beschwerden sind in der königlichen Familie kein Einzelfall. So hatte auch König Harald (89) wiederholt mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu tun und unterzog sich schon einer Operation am Herzen. Vor kurzem wurde überdies seiner älteren Schwester, Prinzessin Astrid (94), ein provisorischer Herzschrittmacher eingesetzt.
Weiterhin Sorge um Kronprinzessin Mette-Marit
Zusätzliche Besorgnis herrscht bei den norwegischen Royals wegen Kronprinzessin Mette-Marit, die von einer ernsten Lungenerkrankung betroffen ist. Ihr gesundheitlicher Zustand hat sich jüngst verschlimmert. Die chronische Lungenfibrose, an der die Kronprinzessin seit Jahren leidet, schränkt ihren Alltag und ihre offiziellen Pflichten immer stärker ein.
Beim jüngsten Nationalfeiertag wurde das Ausmaß der Erkrankung für die Öffentlichkeit unübersehbar, als sie auf medizinische Hilfe angewiesen war. Innerhalb des Königshauses wächst nun die Sorge, wie sich die fortschreitende Krankheit auf ihre zukünftige Rolle im Dienst der Krone auswirken wird. Die kommenden Monate dürften für die gesamte royale Familie zu einer schweren Belastungsprobe werden. (mit dpa)
