Nach dem gescheiterten Neubau auf Flatholmen gibt es für das norwegische Paar nun doch eine Möglichkeit, Teile der Pläne umzusetzen.
Mette-Marit und HaakonKronprinzenpaar erhält plötzlich grünes Licht für Bauvorhaben

Neue Hoffnung für Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit: Ihre Ferienhütte darf verändert werden. (Archivbild)
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Nach dem gescheiterten Neubauvorhaben für ihre Ferienhütte auf der Insel Flatholmen haben Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit Ende Juli eine Teilgenehmigung für kleinere Baumaßnahmen erhalten. Die ursprünglichen Pläne für den Abriss des Haupthauses und den Neubau eines Nebengebäudes waren zuvor nicht umgesetzt worden, die 2022 erteilte Genehmigung verlor ihre Gültigkeit.
Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit dürfen Feriendomizil verändern
Für Diskussionen sorgten zudem Berichte des norwegischen Senders TV 2 im April 2026. Demnach soll es bei der Bearbeitung des Bauantrags Unregelmäßigkeiten gegeben haben. Mehrere Lokalpolitiker räumten laut TV 2 ein, dass der Antrag des Kronprinzenpaares anders behandelt worden sei als andere Bauanträge. Nun könnte der Sommertraum für Mette-Marit und Haakon jedoch möglicherweise doch noch in Erfüllung gehen.
Ganz aufgegeben hatten Haakon und Mette-Marit ihr Bauvorhaben nicht: Im Sommer 2026 reichte das Paar neue Pläne für das 58 Quadratmeter große Feriengrundstück auf Flatholmen ein, das sie einst für fast neun Millionen Kronen (heute etwa 819.994 Euro) erworben hatten.
Schäden nach Sturm Amy: Haakon und Mette-Marit dürfen neuen Steg bauen
Hintergrund der Maßnahmen waren Schäden durch den Sturm Amy im Jahr 2025 sowie geplante Modernisierungen. Unter anderem sollte ein zerstörter Steg ersetzt werden, wobei der Zugang zur Insel durch einen zweiten Steg weiterhin gewährleistet war. Der Antrag wurde daraufhin teilweise genehmigt, wie TV 2 berichtete.
Das Kronprinzenpaar erhielt jedoch nur eine eingeschränkte Zusage für das Feriengrundstück in Risør. Ein geplantes Sprungbrett wird nicht gebaut, stattdessen dürfen Haakon und Mette-Marit einen bis zu sechs Quadratmeter großen Ersatzsteg errichten.
Da auf Flatholmen grundsätzlich strenge Baubeschränkungen gelten, war hierfür eine Ausnahmegenehmigung erforderlich. Die Kommune verwies darauf, dass die besonderen Umstände des Falls aus ihrer Sicht die Ausnahme rechtfertigten.
„In diesem konkreten Fall sprechen besondere sicherheitsrelevante Umstände dafür, dass ein echter Bedarf an zwei Anlegestellen besteht, da eine davon unter anderem von der Polizei genutzt wird“, erklärte die Kommune. Die Kosten für die Umbaumaßnahmen trägt das Kronprinzenpaar privat. (jag)
