Anlässlich ihres 25-jährigen Bestehens widmet die ARD der Popgruppe „No Angels“ eine dreiteilige Dokumentation. Die Reihe mit dem Titel „No Angels – Das sind wir“ ist seit Mittwoch, 14. Oktober, in der ARD-Mediathek abrufbar und begleitet die verbliebenen Bandmitglieder Sandy Mölling, Jessica Wahls, Nadja Benaissa und Lucy Diakovska über ein Jahr lang.
Am Rande der Veröffentlichung äußerte sich Diakovska im Gespräch mit dem Magazin „Bunte“ zum Verhältnis zum ehemaligen fünften Gründungsmitglied Vanessa Petruo, die sich vor vielen Jahren vollständig aus der Öffentlichkeit zurückgezogen hat.
Letztes Treffen in Berlin fand vor über einem Jahrzehnt statt
Nach Angaben von Diakovska ist die Verbindung zu Petruo seit langer Zeit vollständig abgerissen. Gegenüber „Bunte“ schilderte die Sängerin die letzte persönliche Begegnung: „Ich habe Vany das letzte Mal 2013 gesehen. Wir haben auch ein Video zusammen gemacht und das kommt immer als Erinnerung auf Facebook für mich. Wir waren Sushi essen in Berlin-Charlottenburg. Da hatte ich eine Wohnung und die war da zu dem Zeitpunkt auch da bei sich zu Hause. Wir waren zehn Minuten zu Fuß voneinander entfernt. Das war das letzte Mal, wo wir uns gesehen haben.“
Seit dieser Zusammenkunft vor 13 Jahren habe keines der vier Bandmitglieder mehr Kontakt zu Petruo gehabt. Diakovska ordnete die Distanz nüchtern ein: „It is what it is. Das muss man dann auch ruhen lassen.“ Bereits beim ersten Comebackversuch im Jahr 2006 lehnte Petruo eine Rückkehr ab, ebenso beim erneuten Zusammentreffen der Gruppe im Jahr 2021.
Vanessa Petruo begründet Rückzug mit veränderten Prioritäten

Vanessa Petruo tritt heute nicht mehr als Sängerin auf. (Archivbild)
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Die Hintergründe ihrer Absage an das Rampenlicht hatte Petruo zwei Jahre nach der Reunion von 2021 selbst auf Instagram thematisiert. Ihr Leben habe sich seit dem Ende der Band in eine andere Richtung entwickelt, erklärte die frühere Sängerin. Diese Entscheidung sei ihr keineswegs leichtgefallen, doch die Passion für die Kunst sei geblieben:
„Ich habe meine Leidenschaft für die Musik nie verloren. Sie hat sich lediglich in eine andere Form gewandelt – ich genieße es, Musik privat zu machen und meine kreativen Energien auf andere Weise auszudrücken.“ Die Dokumentation greift die Anfänge der Band zu fünft auf, während die Formation auf der Bühne weiterhin als Quartett agiert.

