Seltener Auftritt der „Sissi“-Ikone: Der 96-jährige Schauspieler besuchte nach langer Krankheit eine Musical-Premiere in Wien.
„Ich heirate eine Familie“-StarPeter Weck nach Schlaganfall mit 96 auf dem roten Teppich

Peter Weck (M) tritt wie hier neben Arabella Kiesbauer und Dagmar Koller nur noch selten in der Öffentlichkeit auf. (Archivbild)
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Seltene Bilder von Peter Weck: Nach längerer Pause zeigte sich der 96-jährige Schauspieler und Regisseur wieder auf einem roten Teppich. Er besuchte die Erstaufführung des Musicals „Die Schöne und das Biest“ im Raimund Theater in Wien. Seine Partnerin Joanna Rzepa begleitete den sichtlich beeinträchtigten Künstler. Für die Veranstaltung war Weck auf einen Rollstuhl angewiesen.
Der Mann, der den Fernsehklassiker „Ich heirate eine Familie“ entwickelte und die Hauptrolle spielte, hatte sich in der jüngeren Vergangenheit beinahe vollständig aus dem gesellschaftlichen Leben zurückgezogen.
In den vergangenen Jahren hatte er mit erheblichen gesundheitlichen Problemen zu kämpfen. Ein Schlaganfall im Spätsommer 2022 beeinträchtigte unter anderem seine rechte Körperhälfte und seine Sprachfähigkeit. Anschließend musste sich der Bühnenkünstler mit anstrengenden Rehabilitationsmaßnahmen zurück ins Leben kämpfen.
Gesundheitszustand von Peter Weck gab Anlass zur Sorge
Seine Lebensgefährtin Joanna, die seit 2020 an seiner Seite ist, war ihm stets eine wichtige Stütze. Ihre Tätigkeit als Pädagogin kommentierte Weck mit seinem bekannten Humor in der „Kronen Zeitung“: „Das ist praktisch, denn im Alter wird man ja wieder kindisch.“
Zuletzt nahmen die Sorgen um den letzten überlebenden Star aus den „Sissi“-Filmen in seinem Umfeld zu. Bei der Beisetzung seines langjährigen Freundes Otto Schenk im Vorjahr auf dem Wiener Zentralfriedhof war Weck nicht dabei. Eine nahestehende Person äußerte damals gegenüber der „Freizeit Revue“ ihre Beunruhigung und teilte mit, Weck sei „telefonisch nicht mehr erreichbar“.

Peter Weck und Thekla Carola Wied mit ihren „Serienkindern“ Tarek Helmy, Timo Hiessner, Franziska und Julia Biedermann im Dezember 1984 bei Dreharbeiten zur ZDF-Erfolgsserie „Ich heirate eine Familie“. (Archivbild)
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Sein Sohn Philipp äußerte sich in derselben Zeitschrift ebenfalls offen zur gesundheitlichen Verfassung seines Vaters, der in den 1960er-Jahren mit dem Film „Der Kardinal“ sogar in Hollywood tätig war. Philipp berichtete: „Er hat viele Untersuchungen und Termine mit Physiotherapeuten.“ Zudem beschrieb er die veränderten Lebensumstände: „Er kann nicht mehr alleine leben, er braucht ständig Pflege.“
Dass Weck nun gemeinsam mit Rzepa wieder eine Vorstellung im Theater besuchen konnte, wird von Beobachtern und Freunden als positives Signal nach einer längeren Zeit der Ungewissheit gesehen. (jag)
