Was die Zukunft für Prinz Sverre Magnus bereithält, ist offen. Seine kürzlich gegründete Firma gibt einer Fachfrau Anlass zur Sorge.
Sorge um Prinz Sverre MagnusExpertin warnt vor Zukunft des norwegischen Royals

Prinzessin Ingrid Alexandra und ihr jüngerer Bruder Prinz Sverre Magnus bei einem Auftritt in Oslo. (Archivbild)
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Welchen beruflichen Weg Prinz Sverre Magnus von Norwegen einschlagen wird, ist momentan offen. Zu den Fragen der Presse schwieg der 20-jährige Sohn von Kronprinz Haakon und Kronprinzessin Mette-Marit bei einer Veranstaltung am 15. April 2026 in Oslo. Im Mai 2025 wurde die Gründung seines Unternehmens „Sverre Magnus Productions“ publik, das sich auf Film- und Fotografievorhaben spezialisiert. Vonseiten des Hofes hieß es, sein Prinzentitel dürfe nicht kommerziell genutzt werden.
Prinz Sverre Magnus: Potenzielle Doppelrolle löst Sorge aus
Tove Taalesen, eine Kennerin des Adels, bewertet die Lage als bedenklich. Sie erklärte gegenüber „Nettavisen“, Sverre Magnus sei Teil der kommenden Generation von Royals. Laut Taalesen sollte das Königshaus ihm die Chance geben, Norwegen zu vertreten, ihn dafür entlohnen und ihm sinnvolle Aufgaben anvertrauen. Eine potenzielle Doppelrolle bereitet ihr Sorgen.
Eine Parallele sieht Taalesen zu Prinzessin Märtha Louise, Sverre Magnus' Tante. Märtha Louise war lange umstritten, da sie ihre royalen Pflichten mit kommerziellen Aktivitäten verband. Die Royal-Expertin will eine erneute Entwicklung dieser Art vermeiden und spricht sich gegen eine „Hybridlösung“ aus. Ein Modell, bei dem man zum Teil royale Aufgaben wahrnimmt und zum anderen Teil privat Einnahmen erzielt, sei nicht praktikabel. „Wir haben bei Märtha gesehen, dass das nicht gut funktioniert“, so die Expertin.
Prinz Sverre Magnus tritt immer mehr ins royale Rampenlicht
Taalesen hob hervor, Sverre Magnus habe sich bislang nichts zuschulden kommen lassen, es gehe jedoch um eine heikle Gratwanderung. Zur Zukunft des jungen Royals hat sich der norwegische Palast bis jetzt nicht im Detail geäußert. Es mehren sich jedoch die Hinweise, dass der Prinz künftig verstärkt offizielle Pflichten wahrnehmen könnte. So soll er am 25. April in Nordfjordeid an der Seite seines Vaters auftreten.
Konkret geht es um den Stapellauf des „Myklebust-Schiffes“ im Wikingerzentrum „Sagastad“. Prinz Sverre Magnus wird gemeinsam mit Kronprinz Haakon an der feierlichen Zeremonie rund um den Nachbau des historischen Wikingerschiffs teilnehmen. Der Auftritt reiht sich in mehrere Termine im April ein – darunter ein Besuch im Osloer Forschungspark sowie ein Empfang für die Paralympics-Athleten im Schloss, bei denen der Prinz seinen Vater bereits offiziell begleitet hatte. (jag)
