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Royales StudiumPrinzessin Ingrid Alexandra erntet plötzlich heftige Kritik

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Prinzessin Mette-Marit und Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen klatschen

Prinzessin Mette-Marit und Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen bei einem royalen Anlass. (Archivbild)

Die Tochter von Mette-Marit und Haakon ist für ihr Studium in Australien. Genau das sorgt jetzt für Kritik.

Erneut steht die norwegische Königsfamilie in der öffentlichen Kritik. Ein weiteres Mitglied der Familie rückt in den Mittelpunkt, nachdem es bereits einen Prozess um Marius Borg Høiby und Debatten über Mette-Marits Verbindung zu Jeffrey Epstein gab. Diesmal ist es Prinzessin Ingrid Alexandra (22), die sich negativer Kritik stellen muss. Der Anlass ist ihr dreijähriges Studium in Sydney, Australien. Dieses soll laut der norwegischen Tageszeitung „Nettavisen“ für Norwegens Steuerzahler hohe Kosten verursachen.

Prinzessin Ingrid Alexandra: Teures Studium in Australien in der Kritik

Ein Teil der Ausgaben für den Aufenthalt der 22-Jährigen wird demnach vom norwegischen Staat übernommen. Dieser zahlt jährlich rund 45.600 Euro. Darüber hinaus sollen ihre Eltern, Mette-Marit (52) und Kronprinz Haakon (52), Kosten für Unterkunft, Reisen und Sicherheit aus ihrer Apanage bezahlen.

Weil die Apanage ebenfalls aus staatlichen Mitteln stammt, tragen am Ende die Steuerzahler die gesamten Ausgaben. Die Ausgaben für die Unterkunft allein sollen im ersten Jahr beinahe 30.100 Euro betragen. 

Kritik an enormen Reisekosten

Vor allem die zahlreichen Flüge der Prinzessin werden kritisiert. Im Juni 2025 flog Ingrid Alexandra nach Australien. Sie wollte sich dort vor Beginn des Semesters im August 2025 einleben.

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen posiert.

Prinzessin Ingrid Alexandra von Norwegen hat hohe Reisekosten. (Archivbild)

Sie kam aber schon vor der Verleihung der Nobelpreise am 10. Dezember 2025 wieder nach Oslo. Von Oslo aus flog sie im Februar zusammen mit ihrem Bruder Prinz Sverre Magnus (20) weiter nach Japan.

Die Prinzessin kam am 20. Februar wieder in Sydney an. Doch schon am 3. April flog sie zurück nach Oslo. Für ihr Studium kehrte sie dann Mitte April nach Australien zurück. Die Ausgaben für diese Flüge sollen laut „Nettavisen“ deutlich über 110.000 Euro liegen.

Tove Taalesen, eine Expertin für das Königshaus, gab gebenüber der Tageszeitung zu bedenken, dass Ingrid Alexandras Verhalten als „protzig“ wirken und ein falsches Zeichen an die Menschen senden könnte. „Jetzt wird sichtbar, welche Privilegien die Königsfamilie als Teil der Elite hat“, erläuterte Taalesen. (jag)