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„Ich finde es schrecklich“König Carl Gustaf über neue Serie zu seiner Liebe mit Silvia

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Alicia von Rittberg wird zur jungen Silvia. (Archivbild)

Alicia von Rittberg wird zur jungen Silvia. (Archivbild)

Die Liebesgeschichte von Königin Silvia und Carl Gustaf wird verfilmt. Das schwedische Königspaar ist davon aber gar nicht begeistert.

Die Romanze von Silvia Sommerlath mit Carl Gustaf, die bei den Münchner Olympiaspielen 1972 ihren Anfang nahm, kommt als Serie ins Fernsehen. Das schwedische Königspaar zeigt sich davon jedoch wenig angetan.

Eine neue Fernsehserie widmet sich der Romanze zwischen Silvia Sommerlath aus Deutschland und dem damaligen schwedischen Thronfolger Carl Gustaf, deren Kennenlernen auf die Olympiade 1972 in München zurückgeht. Die Ausstrahlung der Serie, die die wechselvolle und zunächst verborgene Beziehung des Paares nachzeichnet, ist für das Frühjahr 2027 geplant. Die Hauptrollen übernehmen Alicia von Rittberg sowie Edvin Endre. Wie eine Sprecherin mitteilte, finden die Dreharbeiten für das Projekt mit dem vorläufigen Titel „Queen Silvia“ seit März statt und werden voraussichtlich Ende Juni beendet sein.

Die beiden Hauptdarsteller legen ihren Fokus auf den persönlichen Aspekt der Erzählung. Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärte von Rittberg: „Es hilft wirklich, sich darauf zu konzentrieren, wie sich diese junge Liebe anfühlt und darin Abenteuer und Freude zu entdecken“. Ihr Schauspielkollege Edvin Endre fügte hinzu, dass seine Herangehensweise darin bestehe, „das Menschliche an der Geschichte von Silvia und Carl Gustav zu finden und mir wirklich anzuschauen, warum sie sich füreinander entschieden haben“.

Royale Kritik an der Serienproduktion

Die Verfilmung ihrer Biografie stößt bei dem echten Königspaar auf Ablehnung. König Carl XVI. Gustaf äußerte sich in einem Gespräch mit dem schwedischen Blatt „Dagens Nyheter“ unmissverständlich: „Ich finde es schrecklich.“ Laut dem Bericht hält auch Königin Silvia die Produktion von TV-Serien über Personen, die noch am Leben sind, für „merkwürdig“.

Die Königin formulierte ihre Sorge mit den Worten: „Das bedeutet, dass wir vielleicht mit Halbwahrheiten weiterleben müssen. Und dass wir vielleicht über einen Film beurteilt werden, an dem wir überhaupt nicht beteiligt sind“. Des Weiteren zog König Carl Gustaf einen Vergleich zu der populären Serie „The Crown“, die die Regentschaft von Queen Elisabeth II. thematisiert. Er hegt die Befürchtung, dass Charakterzüge überzeichnet dargestellt werden könnten.

Würdigung der königlichen Ehe

Die Produzenten beabsichtigen mit der Serie eine Würdigung der königlichen Ehe, deren 50. Jubiläum im Jahr 2026 ansteht. Laut Produzent Carsten Kelber soll das Projekt der Königin als stilprägender Figur ein filmisches Denkmal setzen. Pünktlich zur Goldenen Hochzeit am 19. Juni 2026 wird die Ausstrahlung allerdings nicht erfolgen. Geplant ist die Premiere für das Frühjahr 2027, zuerst bei Prime Video und danach bei Sat.1.

Die Anfänge in München

Silvia Sommerlath, die deutsche und brasilianische Wurzeln hat, begegnete dem damaligen Thronfolger Carl Gustaf während der Sommerolympiade 1972 in München. Dort war sie als Chefhostess für das Organisationskomitee im Einsatz. Es dauerte vier Jahre, bis das Paar heiratete. Genau diese Phase, die von den Darstellern als „sehr turbulente“ beschrieben wird, steht im Mittelpunkt der ersten Staffel. Die Dreharbeiten finden an verschiedenen Orten statt, darunter die ursprünglichen Schauplätze in München, aber auch in Berlin und Schweden.

Die Harmonie zwischen den Hauptdarstellern scheint jedenfalls zu stimmen. Von Rittberg äußerte sich positiv über die Zusammenarbeit mit Endre: „Das Beste ist die Arbeit mit Edvin“. Er sei „super interessant und verspielt“. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.