Victorias Schwester haderte lange mit der royalen Rolle. Beim „Vogue“-Shooting blickt Prinzessin Madeleine nun zurück.
„Hatte immer damit zu kämpfen“Prinzessin Madeleine ziert Cover der „Vogue“ und überrascht mit Aussage

Prinzessin Madeleines Kosmetikfirma schreibt rote Zahlen. (Archivbild)
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Prinzessin Madeleine von Schweden hat für die Jubiläumsausgabe der Modezeitschrift „Vogue Scandinavia“ als Cover-Model posiert. Die 44-jährige Tochter von König Carl Gustaf und Königin Silvia zeigt sich auf dem Titelblatt in einem roten Haute-Couture-Kleid auf dem Gelände der königlichen Ställe. Im begleitenden Interview spricht die schwedische Prinzessin über ihren persönlichen Werdegang, frühere Unsicherheiten in der Öffentlichkeit sowie aktuelle berufliche Projekte.
Frühere Scheu vor Kameras und offiziellen Terminen
Madeleine räumte dabei ein, dass ihr die royale Rolle in jungen Jahren schwerer gefallen sei als ihren Geschwistern Kronprinzessin Victoria und Prinz Carl Philip. „Meine Geschwister haben die Rollen, die wir hatten, viel besser akzeptiert. Ich hatte damit immer irgendwie zu kämpfen.“
Als Kind habe sie offizielle Fototermine häufig gemieden und sei vor Fotografen davongelaufen. Halt und Selbstvertrauen habe sie vor allem im Reitsport gefunden, der ihr als wichtiger Rückzugsort abseits des royalen Protokolls gedient habe. „Dort hatte ich das Gefühl, ich selbst sein zu können“, reflektiert Madeleine.
Rückkehr nach Schweden und neue Projekte
Nach mehreren Jahren in den Vereinigten Staaten kehrte Prinzessin Madeleine 2024 gemeinsam mit ihrem Ehemann Chris O'Neill und den drei gemeinsamen Kindern dauerhaft nach Schweden zurück. O'Neill beschreibt seine Ehefrau im Magazin als bodenständig, herzlich und humorvoll.

Prinzessin Madeleine bei ihrem Besuch in Düsseldorf 2025. (Archivbild)
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Neben ihren repräsentativen Aufgaben widmet sich die Prinzessin derzeit eigenen Projekten, darunter einer Hautpflegelinie in Kooperation mit Weleda sowie der Konzeption der Familien-Animationsserie „Hidden Islands“.
Wirtschaftlich verlief der Start der unternehmerischen Aktivitäten zuletzt allerdings mit Anlaufschwierigkeiten. Das 2025 gestartete Kosmetikunternehmen von Prinzessin Madeleine und ihrem Ehemann Christopher O'Neill hat das erste Rumpfgeschäftsjahr mit roten Zahlen abgeschlossen.
Wie die schwedische Zeitung „Expressen“ berichtet, weist die Bilanz der gemeinsamen Firma „MinLen Holding AB“ für 2025 einen Verlust von knapp 500.000 schwedischen Kronen aus, was rund 45.000 Euro entspricht. (jag)

