Für einen kurzen Moment verströmte „Wer wird Millionär?“ die Atmosphäre eines Spiels der deutschen Fußballnationalmannschaft. Doch es ging natürlich wie immer am Montag um Denksport. Das steckt hinter dem kuriosen Duett.
Publikum begeistertGünther Jauch und Kandidat singen plötzlich die Nationalhymne

Kurioses Duett: Mit dem Sänger und Gesangslehrer Dennis Maar intonierte Günther Jauch die deutsche Nationalhymne. Anlass war die 8.000-Euro-Frage. Für die überraschende gemeinsame Gesangseinlage gab es viel Applaus. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Der 41-Jährige ging mit 32.000 Euro. Für 64.000 Euro hätte er wissen sollen, was ein „Sarplaninac“ ist. Die Lösung: ein Hirtenhund. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Dennis Marr aus Stuttgart ist Sänger und Gesangslehrer. Eine kleine Kostprobe gab der 41-Jährige beim Nachdenken über die 8.000-Euro-Frage bei „Wer wird Millionär?“ am Montagabend bei RTL. Die Frage lautete: „Von den acht Textzeilen der deutschen Nationalhymne werden welche beiden offiziell zweimal gesungen?“ Zur Wahl standen: die ersten beiden, Zeile drei und vier, Zeile fünf und sechs, die letzten beiden? Dennis Marr sang recht verhalten, um die richtige Antwort herauszufiltern. Nach seinem „Soundcheck“ entschied er sich für Antwort D.

Überhangkandidat Peter Wachsmuth aus Wedemark in Niedersachsen erspielte 64.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Ein Einspieler mit der Instrumental-Version der Nationalhymne sollte die Frage auflösen. Jauchs Vorschlag: Dennis Marr solle mitsingen. Der Moderator selbst würde sich unter einer Bedingung sogar an ein Duett wagen: „Sie müssten stimmlich die Führung übernehmen.“ Gesagt, gesungen. Vom Playback-Orchester begleitet intonierten die beiden das Lied der Deutschen. Für einen Moment kam die feierliche Stimmung vor Anpfiff eines Fußball-Länderspiels auf. Zur Stadionatmosphäre fehlte allerdings, dass das Publikum mitsang. Immerhin gab es tosenden Applaus für die gemeinsame Gesangseinlage.
Für Schäden der Kandidaten haften die Eltern?

Maximilian Merg aus Mainz ist selbständig im IT-Bereich und Flugbegleiter. Der 21-Jährige erspielte 32.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Bei der 32.000-Euro-Frage holte sich Dennis Marr Unterstützung bei seinem Adoptiv-Vater: „Was passierte im Jahr 1362 mit der Siedlung Rungholt, die Stoff für zahlreiche Mythen und Legenden bietet?“ In der Nordsee versunken, von Mongolen geplündert, durch einen Tornado zerstört, in „Hamburg“ umbenannt?

Die Berlinerin Michelle Janiak ist Eventmanagerin. Sie ging mit 500 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Der Papa war für Antwort A. Günther Jauch erinnerte den zögerlichen Kandidaten daran, dass er aufgrund der gewählten Sicherheitsvariante die 16.000 Euro sicher habe. Außerdem gab Jauch augenzwinkernd zu bedenken: „Wenn es falsch ist haben wir einen Schuldigen.“ Die Idee gefiel dem Kandidaten: „Das ist gut, dann hole ich mir die Differenz einfach bei meinem Vater“, scherzte er. Das allerdings war nicht nötig: Die Antwort war richtig.

Maximilian Sonntag aus Neu-Ulm ist PR-Referent. Er darf in der kommenden Woche weiterspielen. Dann geht es um 2.000 Euro. (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)
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Für 64.000 Euro wollte Günther Jauch wissen: „Der Sarplaninac ...?“ Ist über 6.000 Meter hoch, wächst meist an Steilhängen, wird in Ungarn getanzt, hat vier Beine und ein Fell? Nach kurzem Überlegen entschied Dennis Marr: „Ich freue mich über 32.000 Euro.“ Bitter: Er hätte intuitiv mit D die richtige Wahl getroffen, denn ein „Sarplaninac“ ist ein Hirtenhund.
Überhangkandidat Peter Wachsmuth aus Wedemark in Niedersachsen erspielte 64.000 Euro. Maximilian Merg aus Mainz ging mit 32.000 Euro. Die Berlinerin Michelle Janiak fiel tragisch von 4.000 auf 500 Euro.
Maximilian Sonntag aus Neu-Ulm darf in der nächsten Sendung weiterspielen. Dann geht es für ihn um 2.000 Euro. (tsch)
