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Von Pierce Brosnan bis Stephanie ZimbalistDas machen die Stars von „Remington Steele“ heute

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Doris Roberts, Pierce Brosnan und Stephanie Zimbalist waren die Stars der TV-Serie „Remington Steele“.

Doris Roberts, Pierce Brosnan und Stephanie Zimbalist waren die Stars der TV-Serie „Remington Steele“. (Archivbild)

80er-Kult mit Charme und Witz: Was machen Pierce Brosnan, Stephanie Zimbalist und Co. aus „Remington Steele“ heute? Alle Infos zum Serienhit.

Die von Robert Butler und Michael Gleason entwickelte Serie „Remington Steele“ lief in den USA von 1982 bis 1987 und gilt bis heute als zeitloser Klassiker des 80er-Jahre-Fernsehens. In Deutschland war die Serie vom 29. Juli 1985 bis zum 5. August 1993 bei der ARD und bei ProSieben zu sehen. Die Serie punktete beim Publikum durch ihre Mischung aus Krimi, Komödie, Romantik und Action.

Die Handlung dreht sich um die Privatdetektivin Laura Holt, gespielt von Stephanie Zimbalist. Weil potenzielle Klienten einer Frau an der Spitze einer Detektei zunächst misstrauen, erfindet Laura kurzerhand einen fiktiven männlichen Chef namens Remington Steele. Ihr Plan gerät jedoch aus dem Ruder, als ein charmanter und geheimnisvoller Hochstapler, gespielt von Pierce Brosnan, auftaucht und kurzerhand selbst die Rolle des vermeintlichen Chefs übernimmt.

Stephanie Zimbalist als Laura Holt

Stephanie Zimbalist verkörperte Laura Holt als kluge, entschlossene und schlagfertige Ermittlerin, die sich in einer männerdominierten Branche behauptet. Die Chemie vor der Kamera zwischen ihr und Pierce Brosnan war ein zentraler Erfolgsfaktor der Serie.

Trotz der guten Dynamik vor der Kamera war die Zusammenarbeit am Set für Zimbalist nicht immer einfach. Gegenüber der „Washington Post“ berichtete sie später, dass der enorme Medienrummel um ihren Kollegen Pierce Brosnan zeitweise eine Herausforderung für sie darstellte.

Schon Ende der 1970er-Jahre machte sich die 1956 in New York geborene Schauspielerin im US-Fernsehen einen Namen und war in etlichen TV-Serien wie „Love Boat“ und Fernsehfilmen zu sehen. Parallel versuchte sie sich im Kino, doch „Unsere Lassie“ (1978) und „Das Erwachen der Sphinx“ (1980) floppten an der Kinokasse.

Stephanie Zimbalist posiert.

Stephanie Zimbalist ist nur noch selten auf dem roten Teppich zu sehen. (Archivbild)

Nach dem Ende von „Remington Steele“ setzte Zimbalist ihre Karriere erfolgreich fort. Für ihre Hauptrolle im Fernsehfilm „Caroline?“ (1990) erhielt sie eine Golden-Globe-Nominierung. Es folgten zahlreiche weitere TV-Filme wie „Die Story-Lady“ (1991) an der Seite von Jessica Tandy und „Blutsbande – Eine Familie zerbricht“ (1994) mit Walter Matthau.

Zudem übernahm sie Gastrollen in Serien wie „Crossing Jordan – Pathologin mit Profil“. In den vergangenen Jahren trat Zimbalist nur noch sporadisch vor der Kamera auf. Zuletzt war sie 2023 in der Komödie „Lucky Louie“ als Pastorin Mimi zu sehen.

Stephanie Zimbalist mit ihrem inzwischen verstorbenen Vater Efrem Zimbalist Jr.

Stephanie Zimbalist mit ihrem inzwischen verstorbenen Vater Efrem Zimbalist Jr. (Archivbild)

Neben ihrer Arbeit vor der Kamera ist Zimbalist auch als Sprecherin für Hörbücher und Voice-over-Projekte tätig. Seit vielen Jahren steht sie zudem regelmäßig auf der Theaterbühne. Dabei trat sie unter anderem am Rubicon Theatre in Kalifornien und am Westport Country Playhouse in Connecticut neben Alec Baldwin auf. Ihr Bühnenrepertoire umfasst klassische Theaterstücke ebenso wie szenische Lesungen, darunter „The Fitzgeralds: A Reading with Music“.

Ihr Vater Efrem Zimbalist Jr. war selbst ein großer TV-Star. Deutsche Zuschauer kannten ihn vor allem als Privatdetektiv Stuart Bailey aus „77 Sunset Strip“, die ab 1960 in der ARD lief, sowie aus der Krimiserie „F.B.I.“.


Pierce Brosnan als Remington Steele

Mit Eleganz und Charisma gab Pierce Brosnan der Figur des Remington Steele ihren unverwechselbaren Schliff. Vor dieser Rolle war der gebürtige Ire unter anderem in der Miniserie „Die Manions aus Amerika“ und der britischen Krimiserie „Die Profis“ zu sehen.

Während seiner Zeit bei „Remington Steele“ wurde Brosnan als Nachfolger von Roger Moore für die Rolle des James Bond angefragt. Die vertraglichen Verpflichtungen bei der Fernsehserie verhinderten jedoch zunächst sein Engagement für das Kino-Franchise. Später übernahm er die ikonische Rolle des 007 in vier Filmen: „GoldenEye“ (1995), „Der Morgen stirbt nie“ (1997), „Die Welt ist nicht genug“ (1999) und „Stirb an einem anderen Tag“ (2002).

Darüber hinaus feierte Brosnan große Erfolge mit Filmen wie „Mrs. Doubtfire – Das stachelige Kindermädchen“ (1993), „Die Thomas Crown Affäre“ (1999) sowie „Mamma Mia!“ (2008) und dessen Fortsetzung „Mamma Mia! Here We Go Again“ (2018). Im Fernsehen war er von 2017 bis 2019 in der Serie „The Son“ zu sehen. Zu seinen neueren Projekten zählen unter anderem „Giant“ und „The Thursday Murder Club“ (beide 2025).

Privat musste Brosnan schwere Verluste bewältigen. Seine erste Ehefrau Cassandra Harris, die er 1980 geheiratet hatte, verstarb 1991 an Eierstockkrebs. Im Jahr 2013 erlag auch seine Adoptivtochter Charlotte derselben Krankheit. Seit 2001 ist der heute 73-Jährige mit Keely Shaye Smith verheiratet. Er hat vier weitere Kinder, zu denen er ein enges Verhältnis pflegt.


Doris Roberts als Mildred Krebs

Als temperamentvolle und gewiefte Büroassistentin Mildred Krebs bereicherte Doris Roberts die Serie ab der zweiten Staffel mit großem komödiantischem Talent. Roberts, 1925 geboren, blickte bereits auf eine lange Karriere zurück, die in den 1950er-Jahren ihren Anfang genommen hatte. Zuvor hatte sie zahlreiche Gastauftritte in Serien wie „Chefarzt Dr. Westphall“, „Die Straßen von San Francisco“ und „Fantasy Island“.

Doris Roberts spricht.

Doris Roberts feierte später große Erfolge mit der Sitcom „Alle lieben Raymond“. (Archivbild)

Nach „Remington Steele“ übernahm sie zahlreiche Gastrollen, unter anderem in „Desperate Housewives“, „King of Queens“, „Grey's Anatomy“ und „Law & Order: Special Victims Unit“. Ihren größten Erfolg feierte sie als resolute Mutter Marie Barone in der Sitcom „Alle lieben Raymond“, wofür sie mehrfach mit dem Emmy ausgezeichnet wurde. Doris Roberts verstarb 2016 im Alter von 90 Jahren.


James Read als Murphy Michaels

James Read spielte in der ersten Staffel den engagierten Detektiv und Lauras Mitarbeiter Murphy Michaels.

Kurz nach seinem Ausstieg übernahm Read die Rolle des George Hazard im Serien-Klassiker „Fackeln im Sturm“ (1985). Am Set lernte er Wendy Kilbourne kennen; das Paar heiratete und ist bis heute zusammen. Die beiden haben zwei Kinder.

Read spielte später in Filmen wie „Freundinnen“ (1988) und „Acht Mann und ein Skandal“ (1988) mit. Zudem gehörte der heute 73-Jährige über ein Jahrzehnt lang zur festen Besetzung der traditionsreichen US-Seifenoper „Zeit der Sehnsucht“. Zuletzt spielte er in der Krimiserie „Bosch Legacy“ mit.


Janet DeMay als Bernice Foxe

Janet DeMay (69) übernahm in der ersten Staffel die Rolle der Sekretärin Bernice Foxe. Neben „Remington Steele“ war sie in einzelnen Episoden von Serien wie „Polizeirevier Hill Street“, „Knight Rider“, „Zeit der Sehnsucht“ und „Die besten Jahre“ zu sehen, bevor sie sich weitgehend aus dem Schauspielgeschäft zurückzog.


Blake Clark als Fred

Blake Clark verkörperte den Chauffeur Fred. Der Comedian und Schauspieler war zuvor bereits in Serien wie „The Greatest American Hero“ und „Das Model und der Schnüffler“ zu sehen. Nach seinem Engagement bei „Remington Steele“ blieb Clark ein gefragter Darsteller. 

Er spielte unter anderem in Serien wie „Wer ist hier der Boss?“, „Mann muss nicht sein“ und „Grace“ mit. Im Kino war er in mehreren Komödien an der Seite von Adam Sandler zu sehen, darunter „Waterboy – Der Typ mit dem Wasserschaden“, „50 erste Dates“ und „Kindsköpfe“. Zudem lieh er Slinky Dog in „Toy Story 3“ und „Toy Story 4“ seine Stimme. Der heute 80-Jährige blickt auf mehr als 120 Film- und Fernsehrollen zurück.

Wer „Remington Steele“ aktuell im Fernsehen sehen möchte, wird im Free-TV beim Sender RTLup fündig. Dort läuft der Serienklassiker regelmäßig am Samstagnachmittag ab etwa 16.40 Uhr in Doppelfolgen, die in der Nacht von Samstag auf Sonntag ab etwa 23.05 Uhr noch einmal wiederholt werden. Für das dauerhafte Anschauen steht zudem die Veröffentlichung auf DVD zur Verfügung.