Beim Pferderennen „Royal Ascot“ sollen Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie diesmal überraschend nicht eingeplant sein.
Wirbel um Royal AscotKönig Charles greift durch – keine Einladung für Beatrice und Eugenie

Waren beim Pferderennen „Royal Ascot“ lange gern gesehene Gäste: Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie sollen 2026 wohl fernbleiben. (Archivbild)
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Die britische Boulevardzeitung „Daily Mail“ berichtet über Unmut im Umfeld von Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie. Demnach sollen die beiden Prinzessinnen beim traditionsreichen Pferderennen Royal Ascot nicht mehr automatisch zum engeren Kreis der geladenen Royals gehören.
König Charles und Prinz William gegen Teilnahme von Eugenie und Beatrice
König Charles III. soll demnach ein Machtwort gesprochen haben. Prinz William soll zudem insistiert haben, dass er und Prinzessin Kate der Veranstaltung fernbleiben würde, falls die beiden Schwestern dort auftauchen.

Wahrscheinlich ein Bild, das es so schnell nicht wieder geben wird: Die York-Prinzessinnen beim Royal Ascot mit extravaganten Hüten. (Archivbild)
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Für die Töchter von Andrew Mountbatten-Windsor und Sarah Ferguson soll diese Entwicklung überraschend gekommen sein. Freunde der Schwestern sagten laut der „Daily Mail“, Beatrice und Eugenie seien „bitter enttäuscht“ und hätten sich von der Entscheidung des Palasts überrumpelt gefühlt. Jahrelang gehörte der glamouröse Renntermin zu ihrem festen Sommerprogramm.
Royal Ascot 2026: Leontine von Schmettow spricht über Gründe für Ausladung
Das traditionsreiche Pferderennen gilt als eines der wichtigsten gesellschaftlichen Ereignisse im britischen Kalender. Regelmäßig erscheinen dort führende Mitglieder der Königsfamilie, darunter König Charles III. und Königin Camilla.

Prinz William und Prinzessin Kate wollen Royal Ascot besuchen und einen entspannten Tag beim traditionsreichen Pferderennen erleben – die York-Schwestern dürften dabei nur unnötig ablenken. (Archivbild)
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Dass die beiden York-Prinzessinnen dort künftig offenbar nicht mehr selbstverständlich eingeladen sein könnten, ordnet die Royal-Expertin Leontine von Schmettow in der ARD-Sendung „Brisant“ folgendermaßen ein: „Eine Art Vorsichtsmaßnahme: Das Königshaus – und nicht nur dieses – will wissen, was Prinzessin Beatrice und Prinzessin Eugenie über das Verhältnis ihres Vaters zu Jeffrey Epstein gewusst haben.“
Sie verweist dabei auf private Treffen mit dem verurteilten Sexualstraftäter nach dessen Haftzeit im Jahr 2009 sowie auf weitere Begegnungen mit ihm und Personen aus seinem Umfeld.
Wie finanzieren die Töchter von Andrew und Fergie ihr Luxusleben?
Als zweite Frage steht laut von Schmettow noch etwas anderes im Raum: „Womit finanzieren die Prinzessinnen ihren aufwendigen Lebensstil?“ Ein Beispiel nennt sie ebenfalls: „2015 reiste Beatrice 17 Mal in den Urlaub – und das bei einem offiziellen Einkommen von umgerechnet 22.500 Euro.“

Edoardo Mapelli Mozzi und Prinzessin Beatrice beim Royal Ascot. (Archivbild)
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Als möglicher Hintergrund gilt laut der „Daily Mail“ weiterhin der anhaltende Schatten über ihrem Vater. Andrew Mountbatten-Windsor stand wegen seiner Verbindungen zum inzwischen verstorbenen US-Finanzier und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein jahrelang massiv in der Kritik.
Die Affäre beschädigte sein öffentliches Ansehen und führte dazu, dass er sich weitgehend aus dem royalen Leben zurückziehen musste. Im Februar 2026 wurde Andrew Mountbatten-Windsor zudem im Zusammenhang mit den Epstein-Akten vorübergehend festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.
Beatrice und Eugenie bemühen sich seit Langem um ein eigenes Profil jenseits der Kontroversen um ihre Familie. Beatrice arbeitet in der Wirtschaft und ist Mutter von zwei Kindern. Eugenie lebt zeitweise in Portugal und engagiert sich im Kunstbereich. Auch sie ist zweifache Mutter.
Laut Freunden der Prinzessinnen hätten beide dennoch das Gefühl, „für die Fehler ihrer Eltern bezahlen zu müssen“. Ob sie tatsächlich dauerhaft von großen royalen Veranstaltungen wie Royal Ascot ferngehalten werden, wurde vom Palast bislang nicht offiziell bestätigt.

