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Star aus „Jurassic Park“Sam Neill ist gestorben – Tod laut Familie „unerwartet“

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Sam Neill wurde mit Jurassic Park zum Weltstar.

Sam Neill wurde mit „Jurassic Park“ zum Weltstar. 

Der neuseeländische Schauspieler wurde 78 Jahre alt. Vor ein paar Jahren war er an Krebs erkrankt. 

Die Filmwelt trauert um Sam Neill: Der neuseeländische Schauspieler ist im Alter von 78 Jahren gestorben. Das bestätigte seine Familie. Angaben zur Todesursache gab es zunächst nicht. Neill starb in Sydney.

2023 wurde öffentlich, dass Neill an einer seltenen Form von Blutkrebs, einem angioimmunoblastischen T‑Zell‑Lymphom, erkrankt war. In seiner Autobiographie „Did I Ever Tell You This“ (Hab ich Dir das je erzählt) schrieb er, dass er seit März 2022 wegen eines Non-Hodgkin-Lymphoms behandelt und möglicherweise daran sterben werde. Nach mehreren Therapien erklärte der Schauspieler im Frühjahr 2026, es gebe derzeit keinen nachweisbaren Krebs mehr.

„Sam war von seiner Familie umgeben und ist mit der Würde von uns gegangen, die sein ganzes Leben geprägt hat“, teilte die Familie des Schauspielers auf seinem Instagram-Account am Montagmorgen (13. Juli) mit. „Der Verlust kam plötzlich und unerwartet“, hieß es in dem Statement weiter. In der Mitteilung der Familie hieß es zudem, dass der Star „krebsfrei“ gewesen sei.

Sam Neill wurde durch „Jurassic Park“ weltberühmt

In einem Interview mit dem „Guardian“ sagte Neill damals, dass er sich trotz Behandlungserfolgen bis zum Ende seines Lebens Chemotherapie unterziehen werde. „Ich kann nicht so tun, als ob das letzte Jahr nicht seine dunklen Momente gehabt hätte“, hatte Neill in dem Interview gesagt. Er sei „dankbar für jeden Tag und unermesslich dankbar für alle meine Freunde“.

Sam Neill

Sam Neill machte mit „Jurassic Park“ Karriere. (Archivfoto)

Sam Neill wurde am 14. September 1947 im nordirischen Omagh geboren, wuchs jedoch in Neuseeland auf. Internationale Bekanntheit erlangte er vor allem durch seine Rolle als Paläontologe Dr. Alan Grant in Steven Spielbergs „Jurassic Park“ (1993).

Zu seinen weiteren prägenden Arbeiten zählen Jane Campions „The Piano“ (1993) sowie der Science-Fiction-Film „Event Horizon“ (1997). Auch in „Jagd auf Roter Oktober“ glänzte er neben Sean Connery. Zudem war er in Serienproduktionen wie „Peaky Blinders“ zu sehen. Neben seiner Arbeit vor der Kamera betrieb Neill in Neuseeland auch ein Weingut. (mbr)