Der Moderator von „Immer wieder sonntags“ und seine Lebensgefährtin machen kurz vor der letzten Sendung Morddrohungen öffentlich.
„Das geht über alle Grenzen hinaus“Stefan Mross und Freundin Eva Luginger enthüllen Todesdrohungen

Stefan Mross und seine Partnerin Eva Luginger berichten von Morddrohungen. (Archivbild)
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Seit ihre Beziehung begann, sind Stefan Mross und seine Lebensgefährtin Eva Luginger erheblichen Anfeindungen ausgesetzt. In einem Gespräch mit dem Magazin „RTL Exclusiv“ enthüllte das Paar nun, dass die Anfeindungen die übliche Online-Kritik bei weitem überstiegen und sogar in Todesdrohungen mündeten.
Ihre Verbindung, die vor etwa drei Jahren ihren Anfang nahm, erregte beträchtliche öffentliche Aufmerksamkeit. Der Grund dafür war, dass Mross kurz nach seiner Trennung von Anna-Carina Woitschack eine Beziehung mit ihrer ehemals engsten Vertrauten einging.
Luginger unterstrich, dass diese extremen Anfeindungen jegliches Maß überschritten hätten: „Wenn man Morddrohungen erhält von Leuten, die einen nicht kennen, da muss ich wirklich sagen, das geht über alle Grenzen hinaus. Und wenn man sich verliebt und man einfach sein Herz verliert und verurteilt wird – und dann solche Morddrohungen bekommt… Das hat mich einfach am meisten getroffen.“
Eva Luginger und Stefan Mross: Paar zog Konsequenzen aus den Drohungen
Das Paar verzichtete auf die Nennung konkreter Namen. Es wurde jedoch angedeutet, dass die bedrohlichen Mitteilungen durch Personen aus ihrem ehemaligen Bekanntenkreis übermittelt wurden. Diese Vorkommnisse veranlassten das Paar, Konsequenzen zu ziehen.
„Da überlegt man erst mal, was das mit einem Menschen macht und wie schlimm das ganze Umfeld ist. Vielleicht muss man dann auch mal aussortieren. Und das haben wir gemacht“, fügte Luginger hinzu.
Die Beziehung sei trotz der erheblichen Belastung durch die Krise gestärkt worden. Der wahre Charakter ihrer Partnerschaft habe sich für den Moderator von „Immer wieder sonntags“ besonders in dieser schwierigen Zeit offenbart: „In der schwierigen Phase musst du zusammenhalten. Man kann nicht zusammenhalten, wenn es leicht ist“, erläuterte Mross im Rückblick. „Das Schicksal hat entschieden und jetzt haben wir es leichter und das ist das Schöne.“
Berufliche Neuausrichtung nach dem TV-Abschied
Für Mross steht ebenfalls eine bedeutende berufliche Veränderung an. Am kommenden Sonntag, dem 6. September, wird er die finale Sendung von „Immer wieder sonntags“ präsentieren. Damit geht nach mehr als zwei Jahrzehnten seine Zeit bei der ARD-Produktion zu Ende.
Der Moderator äußerte sich in der MDR-Sendung „Riverboat“ mit bewegenden Worten zum Abschied: „Ich war mit dieser Sendung länger verheiratet als mit mancher Frau. Sie war mein Lebenselixier.“ Mross hat für die Phase nach seiner Fernsehkarriere bereits feste Vorhaben: Ab dem Jahr 2027 plant er unter dem Namen „Immer wieder Stefan“ eine eigene Konzertreise, die ihn in circa 40 Städte führen wird. (jag)
