Hoch zu Ross an der Spitze der Parade setzte der Thronfolger ein Zeichen der Stärke. Das Signal an Bruder Harry in Kalifornien war unübersehbar.
„Trooping the Colour“Prinz Williams Ritt in der ersten Reihe ist ein Signal an Prinz Harry

Prinz William von Wales sitzt vor dem Buckingham Palace während der „Trooping the Colour“, der jährlichen Geburtstagsparade des Königs Charles III., in der Uniform der Welsh Guards auf seinem Pferd.
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Bei der traditionellen Geburtstagsparade „Trooping the Colour“ für König Charles III. zog am Samstag nicht nur die junge Generation der Windsors die Blicke auf sich. Auch Prinz William setzte in den Straßen Londons ein unübersehbares Zeichen. Der 43-jährige Thronfolger führte die historische Prozession zu Pferd an – ein Auftritt, der von Adelsexperten weit über den rein militärischen Zeremoniell-Charakter hinaus interpretiert wird.
Prinz William: Die Demonstration der Kern-Monarchie

Der Prinz von Wales auf Darby, der Herzog von Edinburgh auf Sir John und Prinzessin Anne auf Noble während der „Trooping the Colour“-Zeremonie auf der Horse Guards Parade. Bei den Tieren handelt es sich um Pferde, die der königlichen Familie von der Royal Canadian Mounted Police geschenkt wurden.
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Während König Charles III. und Königin Camilla die Parade aufgrund der Traditionen aus einer offenen Kutsche heraus verfolgten, präsentierte sich William hoch zu Ross im Zentrum des Geschehens. Flankiert wurde er dabei von seiner Tante, Prinzessin Anne (Colonel of the Blues and Royals), und seinem Onkel, Prinz Edward (Colonel of the Scots Guards).
Britische Medien wie der „Daily Express“ oder die „Manchester Evening News“ werten Williams prominente Rolle in der ersten Reihe als doppeltes Signal. Zum einen demonstrierte der Prinz von Wales damit bedingungslose Solidarität mit seinem Vater und den aktiv pflichtgetreuen Mitgliedern der Königsfamilie („Working Royals“). Zum anderen verdeutlichte der kraftvolle Auftritt seine Position als unangefochtene Zukunft der britischen Krone.
Kontrast zu Prinz Harry fällt auf

Geeintes royales Familienglück: Prinz William und Prinzessin Kate sowie ihre Kinder Prinzessin Charlotte, Prinz George und Prinz Louis winken der Menge vom Balkon des Buckingham-Palasts aus zu, während der „Trooping the Colour“, der jährlichen Geburtstagsparade des Königs Charles III.
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Der Kontrast zu seinem jüngeren Bruder könnte dabei kaum größer sein: Während William im Herzen Londons die Monarchie repräsentierte, blieb der in die USA ausgewanderte Prinz Harry dem Event erneut fern. Er lebt mit Herzogin Meghan und seinen Kindern in Kalifornien und nahm letztmals im Jahr 2019 an der Parade teil – kurz nach der Geburt seines Sohnes Archie. Williams Auftritt, so der Tenor britischer Kommentatoren, unterstreiche die endgültige Zäsur zwischen den Brüdern und mache deutlich, wer die Last der Krone künftig trägt.
Während William ritt, zeigte sich auch der Rest seiner Familie geeint dem Volk: Prinzessin Kate und die drei gemeinsamen Kinder – Prinz George (12), Prinzessin Charlotte (11) und Prinz Louis (8) – reisten in einer separaten Kutsche an und winkten den zahlreichen Zuschauern an der Mall zu. Eine besondere Rolle kam zudem Königin Camilla zu, die in ihrer Funktion als Colonel der Grenadier Guards der feierlichen Übergabe der Regimentsfahne beiwohnte.

