Als die Spieluhr im Arthur-Ashe-Stadium auf 0:07 stand, schwenkte die Kamera blitzschnell auf Pierce Brosnan.
Genialer Moment bei US OpenEx-007-Agent stiehlt Zverev fast die Show

Pierce Brosnan gehörte zu den vielen Stars, die sich das US Open Herrenfinale in New York angeschaut haben.
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Als die Spieluhr im Arthur-Ashe-Stadium exakt 0:07 anzeigte, passierte etwas, das Millionen Zuschauer weltweit zum Lächeln brachte. Die Kamera schwenkte vom großen Rolex-Display direkt auf Pierce Brosnan in den Zuschauerrängen. Der ehemalige James-Bond-Darsteller saß elegant und konzentriert da und wurde im Nu zum unfreiwilligen Star des Abends.
Der offizielle Account der US Open veröffentlichte den kurzen Clip mit dem Kommentar: „Die Kamera fährt von der Uhr zu Pierce Brosnan. Absolute Cinema.“ Innerhalb weniger Stunden erzielte das Video hunderttausende Likes und Kommentare, mehr als 13 Millionen Mal wurde der Clip auf der Plattform X gesehen. Die Fans feierten die Idee als „reines Kino“ und verliehen dem unbekannten Regisseur im Spaß bereits den Siegerpokal.
Dieser Moment ereignete sich während des abwechslungsreichen Herreneinzelfinals zwischen dem Deutschen Alexander Zverev und dem US-Amerikaner Ben Shelton. Der Hamburger gewann schließlich in vier Sätzen mit 6:3, 7:6 (7:2), 5:7 und 6:2 und sicherte sich damit seinen zweiten Grand-Slam-Titel des Jahres. Während auf dem Platz um den Pokal gekämpft wurde, sorgte Hollywood-Glamour in den Rängen für zusätzliche Aufmerksamkeit.
Neben Pierce Brosnan waren zahlreiche weitere Stars anwesend, darunter Brad Pitt, Anna Wintour und Lin-Manuel Miranda. Doch keiner erzeugte so viel digitale Begeisterung wie der 73-jährige Ire. Die Assoziation war sofort klar: 0:07 steht für den legendären Agenten 007, den Brosnan in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren geprägt hatte.
Der Clip zeigt, wie Sportübertragungen heute nicht nur das Spiel selbst, sondern auch den Kontext und die Atmosphäre inszenieren. Ein kurzer, präziser Kameraschwenk genügt, um aus einem Tennismatch einen viralen Kulturmoment zu machen. Absolute Cinema – im besten Sinne. (mbr)

