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Madonna, U2, BlurLegendärer Star-Produzent William Orbit gestorben

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William Orbit steht in einer Kuppel.

Der im Juli verstorbene britische Musikproduzentilliam Orbit prägte den Sound von Weltstars wie Madonna, Blur, U2 und Robbie Williams.

Der im Juli verstorbene britische Musikproduzentilliam Orbit prägte den Sound von Weltstars wie Madonna, Blur, U2 und Robbie Williams.

Der britische Musiker und Musikproduzent William Orbit ist tot. Wie seine Familie in den sozialen Netzwerken mitteilte, starb er bereits am 23. Juli im Alter von 69 Jahren in seinem Zuhause. Auch der „Guardian“ berichtete über seinen Tod. Angaben zur Todesursache wurden nicht gemacht. Orbit, der bürgerlich William Wainwright hieß, prägte den Popsound der 1990er- und frühen 2000er-Jahre maßgeblich.

William Orbit: Familie gibt Tod des Musikproduzenten auf Instagram bekannt

In der offiziellen Mitteilung, die unter anderem auf dem Instagram-Account des Künstlers veröffentlicht wurde, äußerten sich die Angehörigen: „Wir sind zutiefst betrübt über seinen Tod“, heißt es darin. „Wir werden ihn sehr vermissen, ebenso wie die vielen Menschen, deren Leben er mit seiner Musik, seiner Freundschaft und seiner Freundlichkeit berührt hat.“ Die Familie bat zudem darum, ihre Privatsphäre in dieser schweren Zeit zu respektieren.

Der am 15. Dezember 1956 in London geborene Künstler feierte seinen ersten größeren Erfolg mit dem Projekt Bassomatic und der Top-10-Single „Fascinating Rhythm“. Als Solokünstler gelang ihm 1999 mit „Barber’s Adagio for Strings“ sein größter eigener Charterfolg. Die elektronische Bearbeitung von Samuel Barbers Klassiker erreichte Platz vier der britischen Single-Charts.

William Orbit gestorben: Der Mann hinter Madonnas „Ray of Light“

Bekanntheit erlangte William Orbit aber vor allem durch seine Zusammenarbeit mit Madonna. Er produzierte ihr 1998 erschienenes Album „Ray of Light“, das mit drei Grammys ausgezeichnet wurde. Madonna bezeichnete Orbit später als „Genie“. Auch an ihren Alben „Music“ und „MDNA“ war der Produzent beteiligt.

Darüber hinaus prägte Orbit den Sound der britischen Rockband Blur auf deren Album „13“ aus dem Jahr 1999 sowie den Hit „Pure Shores“ der Popgruppe All Saints. Im Laufe seiner Karriere arbeitete er zudem mit Größen wie U2, Britney Spears, Beth Orton, Katie Melua und Robbie Williams zusammen. Neben seinen Produktionen für andere Künstler veröffentlichte er zwölf Soloalben, zuletzt 2022 das Werk „The Painter“.

In seinen späteren Jahren sprach William Orbit offen über eine schwierige Phase in seinem Leben. In einem Interview mit dem „Guardian“ im Jahr 2021 berichtete der Produzent über Drogenmissbrauch, eine daraus resultierende psychotische Episode und eine zeitweise psychiatrische Behandlung. Später kehrte er zur Musik zurück und veröffentlichte weitere Arbeiten.