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Besonders Babys betroffen Bund und Länder geben noch keine Entwarnung in RS-Viruswelle

Ein am Respiratorischen Synzytial-Virus (RS-Virus oder RSV) erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation des Olgahospitals des Klinkums Stuttgart in einem Krankenbett.

Ein am Respiratorischen Synzytial-Virus (RS-Virus oder RSV) erkrankter Patient liegt auf einer Kinderstation des Olgahospitals des Klinkums Stuttgart in einem Krankenbett.

Der Höhepunkt der RS-Viruswelle kann laut Bund und Ländern noch kommen. Helfen soll das Kleeblatt-Konzept, um Überlastung von Krankenhäusern zu vermeiden.

In der Infektionswelle mit dem vor allem für Babys gefährlichen RS-Virus kann nach Einschätzung von Bund und Ländern noch keine Entwarnung gegeben werden.

Es könne sein, dass der Scheitelpunkt der Infektionswelle überschritten sei, sagte Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) nach einem Bund-Länder-Gipfel am Donnerstag in Berlin. „Aber wir wissen auch aus Corona, das heißt nicht, dass es Entwarnung in den Krankenhäusern gibt, sondern dass dort der Höhepunkt noch folgen kann. Es werden auch Verlegungen notwendig sein.“

Corona: Kleeblatt-Konzept hat sich bewährt

Alle Beteiligten seien sich einig, auch das Kleeblatt-Konzept für Verlegungen in andere Kliniken zu nutzen, damit alle Kinder angemessen versorgt werden können. Das Kleeblatt-System war 2020 unter dem Eindruck der ersten Corona-Welle eingeführt worden war und besteht aus den fünf Regionen Nord, Ost, West, Südwest und Süd.

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Das System soll Überforderungen bei einzelnen Krankenhäusern vermeiden, indem Patienten zunächst innerhalb eines Kleeblatts verlegt werden. Wenn das nicht mehr möglich ist, sind auch bundesweite Verlegungen möglich. Zuletzt wurde das System auch zur Behandlung kriegsverletzter Ukrainer angewandt. (dpa)