Nachdem er einen Landsmann mit einem Messer und Spaten getötet hatte, wurde ein Mann in Essen zu einer 13-jährigen Haftstrafe verurteilt.
Urteil in Essen13 Jahre Haft für tödlichen Angriff mit Spaten

Nebenbuhler mit Spaten erschlagen: 13 Jahre Haft. (Symbolbild)
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Ein Mann wurde in Essen zu einer Freiheitsstrafe von 13 Jahren verurteilt, da er einen fatalen Angriff mit einem Küchenmesser und einem Handspaten verübt hatte. Das Schwurgericht in Essen sprach im Zusammenhang mit dem Urteil von einer „Übertötung“, so meldet die dpa.
Der aus China stammende Beschuldigte räumte ein, am 17. Juni des Vorjahres einen Landsmann attackiert zu haben. Er habe mit einem Spaten auf dessen Kopf und Körper eingeschlagen und anschließend mehrfach auf den Hals eingestochen. Die Wucht der Spatenhiebe führte dazu, dass der linke Arm des 43 Jahre alten Opfers beinahe vollständig durchtrennt wurde.
Unklare Hintergründe des Verbrechens
Nach Annahme des Gerichts waren sowohl der Verurteilte als auch das Opfer in die Vermittlung von Prostituierten aus China an Massagestudios involviert. Darüber hinaus wird vermutet, dass beide Männer eine Beziehung zu derselben Frau hatten. (red)
Die genaue Ursache für die Auseinandersetzung am Tattag ließ sich jedoch nicht ermitteln. Laut Gerichtsentscheidung machte der Beschuldigte hierzu inkonsistente Aussagen und plädierte auf Notwehr. Seine Hoffnung war ein Freispruch. Die Gerichtsentscheidung hat noch keine Rechtskraft erlangt.
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