Lange war es ruhig um den Sohn des früheren US-Präsidenten. Nun meldet sich Hunter Biden mit spitzen Worten auf der Plattform X zurück.
Trumps, Drogen, ErektionenHunter Biden wird zum Social-Media-Star – und teilt aus

Hunter Biden, Sohn des früheren US-Präsidenten Joe Biden, sorgt in den sozialen Netzwerken für Aufsehen. (Archivbild)
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Hunter Biden, der jüngste Sohn des früheren US-Präsidenten Joe Biden, ist nach Jahren weitgehender Zurückgezogenheit plötzlich auf der Plattform X sehr präsent – und sorgt mit ungewohnt offenen Aussagen über seine Familie, seine Suchtgeschichte und das Erbe seines Vaters für Aufsehen.
Auslöser der aktuellen Aufmerksamkeit war ein Post, in dem Hunter Biden CNN-Moderator Jake Tapper angreift, weil dieser das neue Buch von Jill Biden kritisiert hatte. Statt sich auf „seine Mutter“ einzuschießen, solle Tapper lieber die Geschäfte der Kinder von US-Präsident Donald Trump unter die Lupe nehmen, schrieb Biden – und zählte eine Reihe von Vorwürfen gegen Jared Kushner, Donald Trump Jr. und Eric Trump auf.
Hunter Biden teilt auf der Plattform X aus
Der virale Post wurde bis Donnerstagnachmittag (4. Juni) mehr als 13 Millionen Mal aufgerufen. Mehr als 228.000 Nutzer versahen den Beitrag bisher mit einem Like.
Bereits zuvor hatte Biden mit einem anderen Beitrag Schlagzeilen gemacht. Zum siebten Jahrestag seiner Abstinenz veröffentlichte er ein kurzes Video – woraufhin ein Nutzer behauptete, der 2023 im Weißen Haus gefundene Kokainbeutel habe ihm gehört.
Sohn von Ex-Präsident scherzt über Drogen und „gestohlene Erektionen“
Bidens Antwort ging viral: „Das war mit Sicherheit nicht meins. Ich hätte meine Drogen niemals vergessen.“ Auf einen weiteren Kommentar, er solle „eine Linie ziehen“, entgegnete er: „Ich habe Crack geraucht. Ich hätte Kokain niemals durch die Nase gezogen.“
In einem weiteren Schlagabtausch mit einem Nutzer des sozialen Netzwerks sammelte Biden schließlich erneut unzählige Likes für seine humorvolle Antwort auf einen schlüpfrigen Tippfehler.
Ein X-Nutzer wollte Biden vorwerfen, dass sein Vater „die Wahl gestohlen“ habe, sprach dabei jedoch statt des englischen Wortes „election“ (Wahl) von einer „stolen erection“. Biden konterte erneut trocken: „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie eine Erektion gestohlen.“
Hunter Biden verteidigt seinen Vater
Auf seinem neu aktivierten Konto verteidigt Hunter Biden auch seinen an Prostatakrebs erkrankten Vater vehement. „Du magst die Politik meines Vaters nicht mögen, aber er ist der beste Vater der Welt“, schrieb er.
Zugleich nutzt Hunter Biden die neu gewonnene Reichweite, um den Verkauf seiner Kunstwerke anzukurbeln – nachdem er in Gerichtsunterlagen angegeben hatte, seit Ende 2023 nur noch ein einziges Bild für 36.000 US-Dollar verkauft zu haben und mehrere Millionen Dollar verschuldet zu sein. (das)

