Panne nach UnfallMann stirbt nach Lkw-Unfall auf A3 – Lange Sperrung wegen kaputtem Rettungshubschrauber

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Die Unfallstelle auf der A3: Bei einem Unfall mit einem Tankwagen und einem Sattelauflieger auf der A3 bei Aschaffenburg ist ein Mann tödlich verunglückt.

Die Unfallstelle auf der A3: Bei einem Unfall mit einem Tankwagen und einem Sattelauflieger auf der A3 bei Aschaffenburg ist ein Mann tödlich verunglückt.

Bei Aschaffenburg musste die A3 infolge des schweren Unfalls und der Panne mit dem Rettungshubschrauber stundenlang gesperrt werden.

Auf der Autobahn 3 bei Aschaffenburg ist am Mittwochabend ein Lkw-Fahrer infolge eines Unfalls gestorben. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei fuhr der 51-jährige Fahrer eines Tanklastzuges gegen 20.30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Aschaffenburg und Aschaffenburg-Ost an einem Stauende auf einen Lkw auf.

Durch den heftigen Aufprall erlitt der 51-Jährige der Polizei zufolge schwerste Verletzungen, Rettungsmaßnahmen gestalteten sich zudem schwierig, weil der Mann in seinem Führerhaus eingeklemmt war. Der Notarzt konnte demnach nur noch den Tod des Mannes feststellen.

Unfall A3 bei Aschaffenburg: Mann stirbt nach Kollision mit Lkw

Die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg ermittelt nun die genaue Unfallursache. Bislang ist unklar, warum der Fahrer des Tanklasters den Stau offenbar nicht oder zu spät gesehen hat. Der Fahrer des Sattelzuges blieb unverletzt, zur Höhe des Sachschadens machte die Polizei keine Angaben.

Der schwere Unfall hatte erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr auf der viel befahrenen A3 Richtung Nürnberg. Das lag vor allem auch daran, dass ein im Zuge des großangelegten Rettungseinsatzes herbeigeeilter Rettungshubschrauber die Fahrbahn blockierte. Wie die Polizei einräumte, wurde der Hubschraube beschädigt und musste infolgedessen „umständlich geborgen werden“, wie die Polizei mitteilte.

Panne nach Unfall auf A3: Kaputter Rettungshubschrauber blockiert stundenlang Fahrbahn

Kurios: Offenbar wurde der an der Unfallstelle auf der Fahrbahn gelandete Hubschrauber von den eigenen Einsatzkräften beschädigt. Der Rettungshubschrauber wurde „im Rahmen der Rettungsmaßnahmen durch ein Feuerwehrfahrzeug am Rotor beschädigt und konnte daraufhin nicht mehr geflogen werden“, heißt es im Bericht der Polizei. Der Hubschrauber wurde abgeschleppt und in eine Werft gebracht.

Die A3 musste ab dem Mittwochabend deswegen in Fahrtrichtung Nürnberg für mehrere Stunden komplett gesperrt werden. Auch am Freitagmorgen waren die Auswirkungen der Vollsperrung, die bis in die Morgenstunden andauerte, noch durch Verkehrsbehinderungen im Bereich Würzburg zu spüren. (pst)

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