Ein 27-jähriger Basejumper ist in Utah tödlich verunglückt, weil sein Wingsuit bei einem Klippensprung versagte.
Defekter WingsuitBasejumper verunglückt bei Klippensprung tödlich

Im US-Bundesstaat Utah ist ein 27 Jahre alter Mann bei einem Base-Jumping-Unfall ums Leben gekommen. (Symbolbild)
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Ein Mann im Alter von 27 Jahren ist in dem US-Bundesstaat Utah bei einem Base-Jumping-Vorfall gestorben. Der Extremsportler kam am Sonntagvormittag, 27. September, in einer Gebirgsgegend im Cache County ums Leben. Sein Wingsuit hatte offenbar nicht den erforderlichen aerodynamischen Auftrieb generiert.
Wie die US-Medien NBC News und ABC4 melden, gehörte der Verunglückte zu einer zehn Personen zählenden Gruppe. Sein Absprung erfolgte von einem Felsvorsprung bei Hyrum aus ungefähr 210 Metern (700 Fuß) Höhe. Jedoch stellte sich die gewünschte Flugfähigkeit des besonderen Anzugs nicht ein.
Obwohl der Sportler in diesem Bereich als erfahren galt, lief bei dem Flug etwas falsch, wie Doyle Peck, der leitende Ermittler des Sheriff's Office im Cache County, gegenüber NBC News hervorhob. Er führte aus: „Er hatte nicht genügend Auftrieb mit seinem Wingsuit. Er prallte mit hoher Geschwindigkeit auf dem Boden auf, was zu seinem Tod führte.“
Schwierige Bergung des Verunglückten in Utah
Obwohl die Einsatzkräfte um circa 9.10 Uhr Ortszeit benachrichtigt wurden, war es ihnen vor Ort lediglich möglich, den Tod der Person zu konstatieren. Aufgrund des schroffen und unzugänglichen Geländes in der Region Leetham’s Hollow waren die Bergungsarbeiten sehr anspruchsvoll.
Zusätzlich zu den Rettungsmannschaften der Feuerwehr sowie der lokalen Such- und Bergwacht wurden zwei Helikopter für die Bergung des Leichnams eingesetzt. Um zuerst die Familie zu informieren, wurde die Identität des Verstorbenen von den Behörden vorerst nicht veröffentlicht.
Die Region wurde nicht zum ersten Mal Schauplatz eines solchen schweren Unglücks: Erst im Juni hatten zwei Männer bei einem ähnlichen Base-Jumping-Ereignis in Utah ihr Leben verloren.
Dieser Sport, bei dem Teilnehmer von festen Strukturen wie Felsklippen, Brücken oder Masten springen und häufig Wingsuits verwenden, wird als äußerst gefährlich eingestuft. Informationen der Fachplattform „BASE Fatality List“ zufolge hat diese Extremsportart seit dem Jahr 1981 mehr als 540 Todesopfer gefordert. (jag)
