Bei „Konnectika“ wollen Sportlerinnen und Sportler über ihre eigene Diziplin hinausblicken. Zu Gast ist unter anderem Benedikt Höwedes.
Kölner BoxerNelvie Tiafack lädt zum Sportler-Netzwerktreffen

Profiboxer Nelvie Tiafack
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Ein neues Veranstaltungsformat will Athleten mit Menschen aus Wirtschaft, Medien, Markenwelt und Creator-Szene vernetzen. Die Premiere von „Konnectika“ findet am Donnerstag im Kölner Heising & Adelmann statt. Initiatoren sind Olympiamedaillengewinner und Profiboxer Nelvie Tiafack sowie Rhyse Global, gegründet vom früheren Profifußballer Cedrik Mvondo.
Im Mittelpunkt des Events für geladene Gäste stehen Begegnungen über die Grenzen von Sportarten und Branchen hinweg. Nach Angaben der Veranstalter soll der Gästekreis Athleten helfen, neue berufliche Perspektiven zu entwickeln und den Wert ihrer Erfahrungen und Netzwerke auch außerhalb des Wettkampfs zu erkennen. Start-ups und Marken sollen im Gegenzug Zugang zu Sportlern und neuen Ideen erhalten.
Benedikt Höwedes und Matthias Steiner sind zu Gast
Zu den angekündigten Gästen und Sprechern gehören Fußball-Weltmeister Benedikt Höwedes, Olympiasieger Matthias Steiner, Tiafack, die ehemalige Fechterin und Vizepräsidentin von Athleten Deutschland, Léa Krüger, Medienunternehmer Sven Froberg sowie Ringside-Zone-Gründer Florian Winter. Auch junge Athleten, Start-ups und Gründer sollen eingebunden werden.
Das Format versteht sich als Plattform für Austausch, Sichtbarkeit und Kooperationen. Tiafack bringt die Perspektive eines aktiven Spitzensportlers ein. Der in Kamerun geborene und in Köln aufgewachsene Boxer gewann bei den Olympischen Spielen 2024 in Paris Bronze im Superschwergewicht. Damit holte er als erster deutscher Boxer eine Olympiamedaille in dieser Gewichtsklasse. Heute ist er Profiboxer und Gründer einer eigenen Kleidungsmarke.
Was können Unternehmer mit Sportlern lernen?
Mvondo begründet die Veranstaltung mit einer Lücke, die er aus seiner Sportkarriere kenne: Athleten bewegten sich häufig in ihrem sportartspezifischen Umfeld, obwohl ihnen außerhalb davon Chancen offenstünden. Disziplin, Belastbarkeit und der Umgang mit Niederlagen seien auch im Unternehmertum wertvoll, erklärte Tiafack.
Nach dem Auftakt soll „Konnectika“ zu einem wiederkehrenden Format ausgebaut werden. Ziel ist es, Sportwelten dauerhaft mit Business, Medien, Marken und Kreativen zu verbinden und Athleten bereits während ihrer aktiven Laufbahn Wege für die Zeit danach zu eröffnen. (ckr)
