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„Cold Case“Mord an Stewardess – Verdächtiger ist Bekannter des Ehemanns

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04.09.2023, Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf: Guido Adler, Leiter des Kriminalkommissariats 11 im Polizeipräsidium von Nordrhein-Westfalen, unterrichtet die Presse über die Klärung eines sogenannten "Cold Case" - Mordes aus dem Jahre 2007 an einer Stewardess aus Velbert. Der Täter konnte anhand von neuartigen kriminaltechnischen Untersuchungen überführt werden. Foto: Roberto Pfeil/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Guido Adler berichtet in Düsseldorf über den Fall der 2007 in Velbert getöteten Flugbegleiterin.

Der jetzt festgenommene Tatverdächtige war in der Vergangenheit wegen einer Serie von elf Tankstellenüberfällen verurteilt worden.

Durchbruch in 16 Jahre altem „Cold Case“: Bei dem mutmaßlichen Mörder einer Stewardess aus Velbert soll es sich um einen vorbestraften Bekannten ihres Ehemanns handeln. An der Kleidung der Toten seien 2007 mehrere Hautschuppen des inzwischen 57-Jährigen aus dem hessischen Wetteraukreis sichergestellt worden, teilten die Ermittler am Montag in Düsseldorf mit.

Mit Hilfe einer neuen Technik sei es nun gelungen, diese Hautschuppen auf den vielen Klebefolien aufzuspüren, mit denen die Leiche damals abgeklebt worden war.

Der Verdächtige sitzt bereits seit vergangener Woche unter Mordverdacht in Untersuchungshaft. Er war wegen einer Serie von elf Tankstellenüberfällen zu acht Jahren Haft verurteilt worden, die er bereits verbüßt hat. Zum Tatzeitpunkt habe er sich in massiven finanziellen Schwierigkeiten befunden.

Tote Flugbegleiterin in Velbert: Ehemann tötet sich selbst

Der Ehemann der getöteten 47-Jährigen habe damals Zeugen zufolge damit gedroht, seine Frau umzubringen oder umbringen zu lassen. Er hatte sich wenige Tage nach dem Mord an der 47-jährigen Claudia K. erschossen. So wurde der damals 14-jährige gemeinsame Sohn innerhalb weniger Tage zum Vollwaisen.

Die Leiche von Flugbegleiterin Claudia K. war am 1. Februar 2007 von ihrem Sohn in der gemeinsamen Wohnung tot aufgefunden worden, als der Junge aus der Schule kam. (dpa)